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Basketball: Sharks fast komplett gegen den Spitzenreiter

Basketball : Sharks fast komplett gegen den Spitzenreiter

Mit einem Sieg und zwei Niederlagen stehen die TSG Sharks noch nicht da, wo sie hin wollen. "Wenn wir komplett sind und einigermaßen gut trainiert haben, dürften wir eigentlich kein Spiel verlieren", meint Ken Pfüller.

"Leider ist vor allem die zweite Aussage noch nicht erfüllt." Vor dem Spiel gegen Oberliga-Tabellenführer TuS Maccabi Düsseldorf hat sich der Spielertrainer einige Trainingsabsagen anhören müssen. "Das reichte vom Geburtstag des Opas bis zum Champions League-Spiel von Borussia Dortmund." Trotzdem sind die Solinger Basketballer guter Dinge, die Düsseldorfer am Samstag besiegen zu können.

"Wir haben ja noch ein Mal Training vorher. Außerdem sind wir fast komplett", sagt Pfüller. Spielmacher Christian Haferkamp ist genauso dabei wie Brian Gee. Der US-Amerikaner hatte sich vor den Herbstferien im Training das Knie überdehnt. "Zum Glück war es nicht ganz so tragisch", meint der Spielertrainer, der damit auf seine bislang besten Akteure zurückgreifen kann. Aussetzen wird hingegen Maik Walosch. "Er war in den Herbstferien im Urlaub und diese Woche nicht beim Training. Daher wird er eher nicht spielen." Zudem weil Berat Aksangur noch in der Türkei.

Obwohl es sich beim TuS Maccabi Düsseldorf um den Spitzenreiter handelt, steht Ken Pfüller der Partie positiv gegenüber: "Die Tabelle ist nach drei Spieltagen noch nicht aussagekräftig". Außerdem hat jede Mannschaft schon eine Partie verloren. Maccabi verlor mit einem Punkt beim Tabellenvorletzten BBC Heiligenhaus. "Die Liga ist eng beieinander", weiß Pfüller.

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Nachteil bei Drei-Punkte-Würfen

Einen Nachteil sieht der Trainer nur bei der Drei-Punkte-Linie. Diese ist in Solingen 6,25 Meter vom Korb entfernt — statt den neuerdings üblichen 6,75 Metern. "Das ist vor allem auswärts ganz schlecht für uns, weil wir die neue Distanz nur sehr schwer trainieren können." Umgekehrt dürfen bei den TSG Sharks die Gegner einen halben Meter vorgehen, was generell kaum zu Problemen führt. "Wir hoffen, schon im Winter auch auf die 6,75 Meter umstellen zu können. Wir arbeiten derzeit an einer Lösung mit der Stadt."

(trd)