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Remscheid: Die Köpfe des Krisenstabs

Entscheidungsträger für die Stadt Remscheid : Die Köpfe des Krisenstabs

15 ständige Mitglieder zählt das Gremium, in dem seit Ausbruch der Corona-Pandemie alle wichtigen Entscheidungen für die Stadt Remscheid getroffen werden.

Im großen Besprechungsraum der Hauptwache der Remscheider Feuerwehr hat jedes Mitglied des Krisenstabs seinen festen Platz – jeweils gekennzeichnet durch ein Schild, auf dem neben dem Namen auch die Funktion genannt ist. Nötig wäre diese Formalie schon lange nicht mehr, schließlich kennt man sich in dem Gremium, dass seit Februar 2020 drei Mal wöchentlich tagt. Lediglich im Sommer wurden die regelmäßigen Sitzungen einige Wochen ausgesetzt, als die Corona-Infektionszahlen in Remscheid gen Null tendierten.

„Am Anfang war es für uns als Feuerwehr, die ja Krisenmanagement ausreichend kennt, sehr wichtig, diesen Krisenstab als beratende Funktion zu etablieren“, sagt Feuerwehr-Chef Guido Eul-Jordan. Es sei die erste große Herausforderung zu Beginn der Corona-Pandemie gewesen, feste Strukturen zu schaffen – mit vielen Helfern im Hintergrund.

Alle 15 Mitglieder des Krisenstabs beziehungsweise deren Vertreter wissen, dass sie nur so gut und effektiv arbeiten können, wie die Koordinierungsgruppe mit wechselnden Mitgliedern unter Federführung von Monika Reinhardt und Dirk Linek die Sitzungen vorbereitet und begleitet.

Dass der Krisenstab unter der Leitung des Sozialdezernenten Thomas Neuhaus ausgerechnet in der Hauptwache der Feuerwehr und nicht etwa im Rathaus regelmäßig tagt, ist vor allem mit der ständigen Erreichbarkeit begründet. „Wenn es die Lage erfordert, können wir hier rund um die Uhr kurzfristig zusammenkommen, weil die Leitstelle Tag und Nacht besetzt ist“, erklärt Guido Eul-Jordan.