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Das BIS-Zentrum in Mönchengladbach startet ins neue Jahr

Mönchengladbach : Das BIS-Zentrum startet ins neue Jahr

Lesungen, Musik, Kunst, Theater, Workshops, ganz großes Kino – das und mehr wird den Gästen des BIS-Kulturzentrums im ersten Quartal des neuen Jahres geboten. Jetzt wurde das neue Programm vorgestellt.

Dem Herrn Overbeck hat es in den Räumen des BIS-Kulturzentrums vor anderthalb Jahren so gut gefallen, dass er gern noch einmal zurückkommt. Overbeck heißt in Wirklichkeit Roland Jankowsky. Der Schauspieler spielt den schrägen, eingebildeten und sich selbst völlig überschätzenden Kommissar in der Serie „Wilsberg“. Er wird am Samstag, 26. Januar, ab 20 Uhr im BIS Kriminal-Storys lesen – und das sehr gekonnt und witzig. Denn das ist bekannt: Jankowsky ist ein exzellenter Vorleser.

Das Team des BIS hat das Programm für das erste Quartal des neuen Jahres vorgestellt. Darin findet sich Bewährtes und Neues. Bewährt beispielsweise ist das Kulturfrühstück am Sonntag. Am 27. Januar, 11 Uhr, ist Thomas Mentsches mit Band zu Gast. Die besteht neben ihm aus Volker Arndt und Ali Ottmann. Die drei Musiker feiern in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bandjubiläum. Sie versprechen den Frühstücksgästen einige Überraschungen. Gefühlvolle Balladen von Tender Art – das sind Thomas Roderburg (Gitarre), Andrea Hörkens (Gesang und Irish Whistle), Kerstin Weuthen (Violine) und Valera Matüschenko (Piano) – gibt es am 24. Februar. Am 24. März, 11 Uhr, sind Monika Hintsches und Jenek Wilholt bei Kulturfrühstück zu Gast. Sie unterhalten mit einem „Best of“.

 Overbeck (Roland Jankowsky) ist am 26. Januar im BIS.
Overbeck (Roland Jankowsky) ist am 26. Januar im BIS. Foto: Mirjam Knickriem
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Mittwochskino geht auch immer. Am 9. Januar, läuft „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“, am 23. Januar, „The Square“, am 13. Februar „Simple“, am 27. Februar „Meine Zeit mit Cézanne“, am 13. März „Die Göttliche Ordnung“ und am 27. März „Paterson“. Die Filme beginnen jeweils um 20 Uhr, der Eintritt kostet drei Euro. Mehr als 30 Brel-Titel hat Eckart Breitschuh bisher auf sehr eigene und doch werkgetreue Weise ins Deutsche übertragen und macht damit die emotionale Kraft von Brels Chansons für das deutschsprachige Publikum direkt erfahrbar. Klassik gibt es am 22. März, 19.30 Uhr, beim Serenadenkonzert mit Klaus-Peter Riemer (Flöte) und Ivana Mehlem (Harfe). Und am 29 März gibt es wieder die Jazz-Visions von Robert Hurasky. Diesmal hat der das Denis Gäbel Quartett engagiert. „Im Sommer 2017 hat Gäbel in New York mit Größen der dortigen Jazzszene sein neues Album produziert“, sagt Hurasky. Diese Musik präsentiert er im BIS mit seinem hochkarätig besetzten Kölner Quartett.

 Das Theaterstück „Hitzeperiode“ läuft im dritten Jahr mit großem Erfolg und in Kombination mit einem Drei-Gänge-Menü.
Das Theaterstück „Hitzeperiode“ läuft im dritten Jahr mit großem Erfolg und in Kombination mit einem Drei-Gänge-Menü. Foto: Udo Theuer

Vom 12. März bis 15. Mai zeigt Ulrike Creischer-Nentwig Bilder, die ihre Liebe zur Natur zeigen, im Café Bisquit. „Sie ist seit 25 Jahren ehrenamtlich im BIS tätig, da wollen wir ihr einmal die Gelegenheit bieten, ihre Arbeiten zu zeigen“, sagt BIS-Sprecherin Sabine Reder.

Unter dem Oberbegriff „Besonderes“ präsentiert das BIS an mehreren Abenden wieder die Theateraufführung „Hitzeperiode“ in Kombination mit einem Drei-Gänge-Menü. Außerdem gibt es am 9. März, 20 Uhr, ein Wiedersehen mit den vier Frauen der Kabarettgruppe FammFatall. Für Kinder gibt es am 17. und 18. Februar eine Mut-mach-Geschichte vom Na-und-Theater aus Bochum. Und es werden Workshops angeboten: Chi Flow Yoga, Ballett für Erwachsene, Afrikanisches Tanzen, Siebdruck, Tango Argentino, Lindy Hop und mehr. Einfach mal reinschnuppern.