Mönchengladbach: Ausstellungen 2019 im Museum Schloss Rheydt

Mönchengladbach : 2019 im Museum Schloss Rheydt

Die Bedeutung der Jagd, die Geschichte des Bökelbergs und weitere spannende Themen werden im kommenden Jahr im Museum Schloss Rheydt beleuchtet. Im Textil-Technikum werden bewährte Projekte weitergeführt.

Auch im kommenden Jahr bietet das Museum Schloss Rheydt einige Sonderausstellungen im großen Ausstellungsraum und im Kabinett an. Außerdem betreut das Museum das Textil-Technikum mit seinen regelmäßigen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 11 bis 15 Uhr) und den dort laufenden Projekten.

Großer Ausstellungsraum Noch bis zum 20. Januar läuft die Ausstellung „Teutscher Reis und Peper van Indien – Neue Pflanzen in heimischen Gefilden“. Ohne die vielen „Zuwanderer“ aus aller Welt wären unsere Speisekarten recht kurz, Kaffee und Wein unbekannt. Die Ausstellung geht der Frage nach, wann welche Pflanzen ihren Weg zu uns fanden. Im Mittelpunkt steht dabei die Zeit der Renaissance.

Ab 31. März ist die Ausstellung „Die Jagd – Ein Schatz an Motiven“ zu sehen. Im spezifischen Kontext der Hofkultur des 15. bis 18. Jahrhunderts spielte die Jagd eine herausragende Rolle in der Konstruktion fürstlicher Leitbilder sowie dynastischer Identität und Kontinuität. Die zahlreichen Bedeutungsebenen des Jagdmotivs reichten von allegorischen und moralischen Sinngehalten bis hin zu erotischen Anspielungen. Das Museum Schloss Rheydt widmet diesem Thema in Kooperation mit dem Museum Zitadelle Jülich eine Sonderausstellung. In einem Ausblick zeigt sie zudem, dass die Jagd als ein unerschöpflicher Motivschatz auch Künstlern, wie denen der Düsseldorfer Malerschule des 19. Jahrhunderts, weiterhin als Inspirationsquelle diente.

Ab dem 13. September gibt es im Museum Schloss Rheydt die Jahresausstellung der c/o Künstlerförderung. Eine weitere Ausstellung hat das Jubiläum „100 Jahre Bökelberg“ im Blick. Ab Anfang November wird sie zu sehen sein. Mit dem Fabriksystem im Zuge der Industrialisierung entstand erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Trennung von Arbeits- und Freizeit. Zu einer der wichtigsten Arten der Freizeitgestaltung avancierte der Sport. Kommunen und Vereine richteten eigene Sportarenen ein; einige von ihnen erlangten später regelrechten Kultstatus. Dazu zählt die ursprünglich „Westdeutsches Stadion“ genannte Wettkampfstätte, später nur noch als „Stadion am Bökelberg“ oder kurz „Bökelberg“ bekannt.
Kabinettausstellungen Noch bis zum 17. Februar ist eine Ausstellung über den Rheydter Künstler Fritz Mühlen (1906-1981) zu sehen. Es folgt die Ausstellung „Der Niederrhein im Spiegel Hogenbergscher Geschichtsblätter“. Und im Sommer wird dann die Ausstellung „Mächtig und Stark – Festungen zwischen Rhein und Maas in alten Karten“ im Kabinettausstellungsraum zu sehen sein.
Textil-Technikum Hier wird es wieder Vorführungen und Aktionen an jedem dritten Sonntag im Monat geben. Folgende Projekte werden fortgeführt: „Weltbunt“ – Die Bedeutung historischer Farbstoffsammlungen für die Entwicklung der Textil- und Chemischen Industrie und der Alltagskultur“. Die „Industrieroute Rheinschiene“ ist ein durch den LVR und das Land NRW gefördertes Projekt gemeinsam mit dem Rheinischen Industriemuseum Oberhausen, der „Via Industrialis“ Köln und dem Förderkreis Industriepfad Düsseldorf.

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