Tennis : Tennis der Zukunft

Auch 2008 wird in Mettmann wieder ein ITF-Future-Turnier der ATP-Vereinigung ausgetragen. Topfavorit beim STANKO-Cup ist der Weltranglisten-174. Alexander Peya aus Österreich.

Es ist fast schon Tradition. Bereits zum vierten Mal wird an der Mettmanner Bollenhöhe ein internationales Turnier ausgetragen. Der STANKO-Cup im "Olympic Sportcenter" ist die Fortsetzung der in den vergangenen drei Jahren ausgetragenen Peter-Holz-Trophy im ehemaligen ISI-Tenniszentrum und lockt nun ebenfalls wieder mit einer starken Besetzung. Der Topfavorit des am Samstag, 26. Januar, mit der Qualifikation startenden Turniers ist der Weltranglisten-174. Alexander Peya aus Österreich. Der 27-Jährige ist bereits seit 1998 als Profi bei der ATP-Serie dabei und wird diesmal als Nummer eins aufschlagen.

Erster Herausforderer des Österreichers ist Jan Minar aus Tschechien. Der 26-Jährige liegt auf Platz 204 der aktuellen Weltrangliste knapp vor den beiden deutschen Favoriten Andreas Beck (207) und Titelverteidiger Tobias Kamke.

15.000 Dollar Preisgeld

Insgesamt werden bei dem Mettmanner ITF-Future-Turnier 15.000 US-Dollar (knapp 10.300 Euro) ausgespielt. Der Sieger im Einzel darf sich auf einen Scheck in Höhe von 1950 Dollar (etwa 1330 Euro) freuen.

Wie schon in den letzten Jahren beginnt das Turnier mit dem "sign-in" am Freitag, 25. Januar. Am Samstag werden ab 9 Uhr die ersten 32 Spiele der Qualifikation ausgespielt, am Sonntag folgen weitere 16, bevor nach den letzten acht Spielen am Montag die Teilnehmer für die Hauptrunde feststehen.

Ab Dienstag wird dann ab 10 Uhr gespielt. Spannend wird es spätestens bei den Halbfinals und dem Doppel-Endspiel am Samstag — und natürlich beim Einzelfinale am Sonntag, 3. Februar, ab 15 Uhr.

"Das Turnier war in den vergangenen Jahren bereits eine tolle Plattform für junge Spieler", freut sich Organisator Adrian Sapia wieder auf spannende Matches und eine gute Zuschauerresonanz. Ganz so optimistisch wie bei den drei Peter-Holz-Trophys ist er allerdings nicht: "Durch die parallel stattfindenden Karnevalsveranstaltungen werden uns sicherlich Zuschauer fehlen". Das hat auch Konsequenzen im Turnierablauf. Das in den letzten Jahren etablierte "Match of the day" wird es beim STANKO-Cup nicht geben. Dafür liegt der Schwerpunkt der Ausrichter darauf, es den Teilnehmern so angenehm wie möglich zu machen.

Vorbild Mischa Zverev

Der perfekte Service allein sollte die Tennis-Nachwuchscracks allerdings nicht anlocken, sondern eher die Aussicht auf eine Karriere in der Weltspitze. So steht der Sieger von 2006, Mischa Zverev, inzwischen auf Platz 85 der Weltrangliste — Tendenz steigend.

(RP)