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Tennis: Punkte für die Leistungsklasse

Tennis : Punkte für die Leistungsklasse

Donnerstagabend ist Meldeschluss für die 11. Hilden Open. Die offene Tennis-Stadtmeisterschaft hat nicht das Top-Niveau im Blick, sondern richtet sich an die breite Masse. Das Motto: "Jeder hat eine Chance."

Hilden Auf der Anlage des TC Stadtwald an der Elberfelder Straße reiht sich in diesen Wochen ein Turnier an das andere. Jetzt steht die elfte Auflage der Hilden Open in den Startlöchern. Die offene Tennis-Stadtmeisterschaft bildet den Abschluss der sportlichen Wettkämpfe. Auch diesmal geht es um Punkte für die Rangliste des Deutschen Tennisbundes. Zugleich aber können die Aktiven ihre Leistungsklasse verbessern. Da die Hilden Open der Kategorie sechs angehören und damit nicht so hoch eingestuft sind, richten sie sich vor allem an Spieler ab Verbandsliga abwärts bis zur Bezirksklasse. Entsprechend niedrig ist die Hemmschwelle, sich anzumelden. "Je mehr melden, um so größer werden die Felder und um so größer ist die Chance, Punkte zu holen", betont Dieter Dolze. Der Vorsitzende des TC Stadtwald geht selbst mit gutem Beispiel voran und spielt im Feld der Herren 70. "Das wird schwer", sagte er mit einem Lächeln. Denn hier meldete sich mit Bernd Redslob (DTB 19, DSD Düsseldorf) auch der Titelverteidiger an.

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Im vergangenen Jahr starteten 315 Tennissportler. Mit ähnlichen Zahlen rechnet Wilfried Schwetzel auch in diesem Jahr. "Wir haben bereits 200 Anmeldungen vorliegen", berichtet der Turnierleiter. Wohl wissend: "In den letzten 24 Stunden geht es noch einmal Schlag auf Schlag." Gut besetzt ist bereits die offene Herren-Klasse. Zu den Favoriten gehört Jan Henri Augustat (DTB 757, LK 7, Club GW Wuppertal). Bester Hildener ist Jan Kochems (LK 4), der für den TC Ohligs startet. "Wenn wir ein 32er-Feld zusammenbekommen, können wir sogar zwei Felder nach Leistungsklassen machen. Dann hat jeder eine Chance", hofft Schwetzel auch hier auf einen erfolgreichen Endspurt.

Nicht ganz so gut läuft es bislang bei den Damen, doch auch hier rechnet Wilfried Schwetzel noch mit einer ganzen Reihe Spätentschlossener. Einzig in der Konkurrenz der Damen 40 ist die Nachfrage schon groß. Als Favoritin nimmt hier Thea Boos (DTB 18, LK 7) den Wettstreit auf.

Acht Plätze stehen für die Hilden Open auf der Anlage des TC Stadtwald zur Verfügung. Ein Problem: "Viele können erst in den späten Abendstunden." Dann wird es allerdings eng wegen der inzwischen früher einbrechenden Dunkelheit, deshalb müssen die Partien spätestens um 18 Uhr beginnen. Schwetzel ist also darauf vorbereitet, das Gros der Begegnungen am Wochenende über die Bühne zu bringen. 450 Matches waren 2011 zu absolvieren. In diesem Jahr kommt jeder dritte Teilnehmer aus einem Hildener Klub. Auf dem Papier die weiteste Anreise haben Christoph Gossling (DTB Y 289, TC Grenzach) und Rodi Martin (LK 13, TC Hattert) bei den Herren 50 – beide haben allerdings beruflich in der hiesigen Region zu tun.

(RP)