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Tanzsport: Mit Zumba in den Feierabend

Tanzsport : Mit Zumba in den Feierabend

Ob Einsteiger oder Profi – das lateinamerikanische Tanz-Fitnesstraining zieht bewegungsfreudige Frauen magnetisch an. Entsprechend gut besucht ist der Sommerkurs bei Mettmann-Sport.

Ob Einsteiger oder Profi — das lateinamerikanische Tanz-Fitnesstraining zieht bewegungsfreudige Frauen magnetisch an. Entsprechend gut besucht ist der Sommerkurs bei Mettmann-Sport.

Sportschuhe, eine kurze Hose und ein Handtuch — die Tasche ist gepackt und steht bereit neben dem Schreibtisch. Nach einem langen Arbeitstag sitzend vor dem Computer ist der Drang nach Bewegung riesig. Obwohl 28 Grad im Schatten wirklich verlockend sind, dem Biergarten oder der Eisdiele um die Ecke einen Besuch abzustatten, geht es in die Halle von Mettmann-Sport in der Neanderstraße. Heute steht Zumba auf dem Programm, aber was ist das genau? Momentan in aller Munde, ist der Selbstversuch doch die beste Lösung, eine Antwort auf die Frage zu finden.

Zweimal wöchentlich von 19 bis 20 Uhr bietet Mettmann-Sport während der Sommerferien einen Zumba-Kurs an. "Mittwochs kommen die Fortgeschrittenen, donnerstags die Anfänger", erklärt Zumba-Trainerin Doris Romanowicz, die ganz aufgedreht ihren Kurs begrüßt. Glück gehabt, der Anfängerkurs ist vermutlich machbar. Kaum ist das Tagesoutfit dem Sportdress gewichen, geht es schon los. Die Gruppe verteilt sich in der Halle, die trotz des Flachdachs nicht überhitzt ist. Musik ab und Trainerin Doris zeigt die erste Schrittfolge. Die Füße hüpfen abwechselnd in die verschiedensten Richtungen und plötzlich kommen die Arme dazu. Gerade ertönt der letztjährige Nummer-eins-Hit "Mr. Saxobeat" aus den Lautsprechern und die anfänglichen Koordiantionsschwierigkeiten verwandeln sich langsam in rhythmische Bewegungen. Wer nicht mitkommt, findet ein paar Schritte weiter durch die sich wiederholenden Elemente schnell wieder den Anschluss.

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"Hey Macarena . . ." ist sogar für eine notorische Ballsportlerin ein Begriff. Arme nach vorne, verschränken, hinter den Kopf und dann mit den Hüften wackeln. 1993 eroberte der Kulttanz zum gleichnamigen Lied die ganze Welt und schien auch den jüngsten Teilnehmerinnen im Kurs ein Begriff zu sein. Das lateinamerikanische Tanz-Fitnessprogramm eignet sich für alle Altersschichten, vom Teenie bis zur Oma. "Zumba soll Spaß und fit machen", sagt Doris, die nach 45 Minuten selbst ein bisschen ins Schwitzen gekommen ist, denn inzwischen hat sich nicht nur die Temperatur der Halle um einige Grad erhöht.

Am Ende der Stunde werden Nacken, Arme und Beine entspannt und gelockert. Ein bisschen dehnen hier, etwas strecken da und die 60 Minuten Zumba sind um. Das TShirt ist nass, eine kalte Dusche heiß ersehnt, von Müdigkeit und Überanstrengung aber keine Spur. Auch am nächsten Tag bleibt der Muskelkater trotz intensiver Bewegungen fern. Der Körper tanzt zu heißen Rhythmen aus Südamerika und lässt einen stressigen Arbeitstag schnell vergessen.

(esc)