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Fußball: 1. FCW wahrt den Heimnimbus

Fußball : 1. FCW wahrt den Heimnimbus

Erneut demonstrieren die Wülfrather in der Fußball-Oberliga ihre Heimstärke. Gegen den VfB Speldorf reicht es allerdings nur zu einem Remis, da die Chancenverwertung zu wünschen übrig lässt.

1. FC Wülfrath – VfB Speldorf 2:2 (1:2). Die Wülfrather Oberliga-Fußballer bleiben im Rheinkalkstadion weiterhin ungeschlagen. Während sie jedoch die beiden ersten Heimspiele gewannen, mussten sie sich diesmal mit einem Punkt begnügen. Das Remis entsprach aber dem Spielverlauf. Denn beide Mannschaften wussten nur streckenweise zu überzeugen und ließen von der Spielanlage her manchen Wunsch offen. "Man muss bei einem Heimspiel auch mal mit einem Zähler zufrieden sein", bemerkte Joachim Hopp und erklärte, dass er der Vorstellung seiner Elf einiges Positives abgewinnen könne. "Hätten wir unsere Chancen cleverer genutzt, wäre für uns auch ein Sieg drin gewesen. Leider fehlte es uns im Angriff erneut an Durchschlagskraft. Ich gehe aber davon aus, dass sich das ändern wird, wenn unser Neuzugang Ali Can Ilbay vom Regionalligisten Viktoria Köln für uns spielberechtigt ist", so der FCWTrainer.

Die Gastgeber erwischten einen Auftakt nach Maß. Nach einer schönen Kombination über drei Stationen kam Emrah Cavdar an den Ball und jagte das Leder aus 14 Metern zum 1:0 (3.) in die Maschen. Der FCW spielte forsch weiter. Nach einem Schuss von Kevin Luginger schlug ein Verteidiger den Ball noch von der Linie (11.). Dann fiel überraschend der Ausgleich. Bei einem Gewühl im Strafraum holte Martin Haschke unglücklich Olkan Alakazil von den Beinen. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt, und Anil Ozan verwandelte den Foulelfmeter sicher zum 1:1 (22.). Kurz danach kam Emre Erciyes völlig frei zum Schuss – der Ball sprang aber nur an den Innenpfosten (28.). In der letzten Viertelstunde vor der Pause dominierten die Speldorfer das Geschehen. Beim FCW häuften sich die Fehlpässe, von einer durchdachten Spielstruktur war kaum etwas zu sehen. Torwart Sebastian Herweg bewahrte sein Team zunächst vor einem Rückstand, als er bei einem Distanzschuss glänzend reagierte (33.). Wenig später war er aber geschlagen, als das Leder nach einem Freistoß in den Strafraum segelte und Ibrahim Er fast ungehindert zum 2:1 (37.) einköpfte.

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Im zweiten Durchgang fand der FCW wieder ins Spiel zurück und agierte offensiv. Der Lohn folgte, als der aufgerückte Innenverteidiger Martin Haschke im Strafraumgewühl an den Ball kam und das Leder aus 14 Metern zum 2:2 (54.) im Gehäuse unterbrachte. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Gute Chancen blieben Mangelware. Glück für den FCW, dass der Ex-Wülfrather Marco Manske bei einem seiner Vorstöße als Außenverteidiger freistehend aus sechs Metern den Ball in die Wolken drosch. Wenige Minuten vor dem Abpfiff verkürzte Sebastian Herweg gegen den einschussbereiten Niklas Leven geschickt den Winkel.

(klm)