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Basketball: Für den TuS liegt die Messlatte hoch

Basketball : Für den TuS liegt die Messlatte hoch

In der 2. Regionalliga kämpfen die Hildener Basketballer um den Anschluss ans sichere Mittelfeld. Beim Vorletzten RheinStars Köln II ist daher ein Sieg Pflicht. Die aktuell gute Verfassung des Karal-Teams nährt die Zuversicht.

RheinStars Köln II - TuS Hilden. Am letzten Spieltag dieses Jahres in der 2. Basketball-Regionalliga haben es die Hildener erneut mit einem abstiegsgefährdeten Gegner zu tun. Ähnlich wie vor Wochenfrist die Baskets Wuppertal haben auch die Kölner, heute um 16 Uhr Gastgeber des TuS, erst vier Punkte auf dem Konto. Die resultieren aus den Siegen gleich zum Saisonauftakt gegen Aufsteiger Zülpich (85:63) und am fünften Spieltag gegen die ART Giants Düsseldorf II (65:60).

Diese beiden Erfolge und der vorletzte Tabellenplatz, das sind aber auch die einzigen Kriterien für Cem Karal, den Gegner leistungsmäßig einzuordnen. Vielleicht auch noch dessen 49:84-Pleite vor fünf Wochen gegen die Wuppertaler, die ja vor Wochenfrist in der Stadtwerke Hilden Arena mit 61:74 den Kürzeren zogen.

"Die Rhein Stars sind für uns eine Art Wundertüte. Wir können nicht sagen, was darin steckt. Von daher wissen wir auch nicht, wie die personell besetzt sind. Da verlassen wir uns lieber auf unser eigenes Spiel und unsere aktuelle Verfassung. Und beides macht Hoffnung, das Spiel in Köln für uns zu entscheiden. Beim Heimsieg gegen Wuppertal haben wir in der ersten halben Stunde eine sehr ordentliche Leistung abgerufen", betont der Spielertrainer des TuS im Rückblick. Der 38Jährige sagt aber auch: "Wie im letzten Viertel dürfen wir uns aber nicht präsentieren. Nach der deutlichen Führung fühlten sich einige schon zu sicher. Aber das wird uns am Samstag in Köln nicht wieder passieren. Dafür steht zu viel auf dem Spiel. Alle sind auf diese letzte Partie fokussiert und wollen erneut gewinnen." Verlieren also verboten für die Hildener, die jetzt auf Rang zehn vorrückten, wenn auch punktgleich mit Schlusslicht Zülpich, dem heutigen Gastgeber, und eben den Zoostädtern.

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In der Domstadt feiert Nicklas Perry sein Debüt im Trikot der Hildener. Der 21-Jährige trainiert seit zwei Wochen mit und spielte zuvor für die TSG Solingen in der Landesliga. "Nicklas hat aber schon bei der ART Düsseldorf Erfahrung in der 2. Regionalliga gesammelt. Er ist ein junger, flinker Aufbauspieler, der sich schon sehr ordentlich bei uns integriert hat", sagt Karal über den Zugang. Durch Perry und auch durch den zuletzt aus beruflichen Gründen fehlenden Center Hendrik Merckens hat der Spielertrainer wieder mehr personelle Alternativen.

Auch ein Blick in die Historie lässt die Zuversicht bei Hildens Basketballern steigen. Vor 13 Monaten gelang an gleicher Stelle ein 67:53-Erfolg, zu dem Merckens immerhin 18 Punkte beisteuerte. "Mit Hendrik haben wir diesmal wieder einen großen Spieler dabei. Das ist unter den Körben schon ein Vorteil - offensiv wie defensiv."

(ER)