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Mettmann: Hygiene als Prophylaxe gegen Coronavirus

Mögliche Ansteckungen minimieren : Hygiene als Prophylaxe gegen Coronavirus

Wenig ist über den Virus bekannt. Um sich zu schützen, helfen mutmaßlich Methoden wie gegen Grippe.

Die Angst vor der Lungenkrankheit Covid-19, ausgelöst vom Coronavirus, wächst. „Bislang weiß man wenig über den Coronavirus“, erklärt Clemens Stock. Er ist nicht nur Ärztlicher Direktor am Evangelischen Krankenhaus (EVK) Mettmann, er ist auch Hygienebeauftragter.

Nach aktuellem Stand der Dinge wird besagter Coronavirus per sogenannter Tröpfcheninfektion übertragen. Somit gleicht er also den hinlänglichen bekannten grippalen Infekten. „Also gelten auch hier die allgemeinen Hygienehinweise“, führt der EVK-Arzt aus. Um Erreger im Keim zu ersticken, spielt die saubere Hand eine gravierende Rolle. Fünf Schritte, fließendes Wasser und im optimalen Fall flüssige Seife inklusive, bedarf es dazu. Wichtig ist, die Finger, Fingerkuppen und Handzwischenräume 20 bis 30 Sekunden reibend einzuschäumen, anschließend mit frischem Wasser nachzuspülen und die Hände sorgfältig mit einem sauberen Handtuch oder mit Einmalhandtüchern abzutrocknen. Eine anschließende Handdesinfektion empfiehlt Clemens Stock ebenso.

Wer Schnupfen hat und niesen muss, sollte seinen Nieser in einem Ein-Mal-Papiertaschentuch oder der Armbeuge, niemals aber in der offenen Hand, abfangen. Wer Umarmungen und Berührungen im Gesicht vermeidet, minimiert das Risiko einer möglichen Ansteckung außerdem.

Bislang sind am EVK Mettmann keine Infektionsfälle mit dem Coronavirus bekannt. Als mögliche Symptome einer Infektion gelten anhaltender Kopfschmerz, hohes Fieber – hier ist die im Ohr gemessene Temperatur ab 39 Grad gemeint – und akute Atemwegbeschwerden sowie möglicher Kontakt zu einer Risikoperson.Treten diese Symptome auf, helfen Fachleute an der Corona-Hotlin. Diese Servicehotline des Kreisgesundheitsamtes ist unter Telefon 02104-993535 zu erreichen.