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Meerbusch: Mit Talenten an die Spitze

Meerbusch : Mit Talenten an die Spitze

Am Sonntag startet Handball-Verbandsligist TuS Treudeutsch 07 Lank in die neue Saison. Der Kader besteht zum größten Teil aus Eigengewächsen. Ein vorderer Tabellenplatz ist erklärtes Ziel.

Lank-Latum Bereits in seine vierte Saison als Trainer des Handball-Verbandsligisten TuS TD 07 Lank geht Jürgen Hampel. Bei der Frage nach den Zielen für die am Sonntag ab 16 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim Hülser SV beginnende Saison wiederholt sich der ehemalige Bundesligaspieler fast jedes Jahr aufs Neue. "Für mich gilt primär, die Mannschaft weiterzuentwickeln und die nachrückenden Talente einzubauen", sagt Hampel und ergänzt im gleichen Atemzug. "Dabei sollte möglichst schon ein guter, einstelliger Tabellenplatz herausspringen."

Beide Vorgaben wurden in der vergangenen Saison, die der TuS auf dem fünften Platz abschloss, erfüllt. Damals legten die Lanker mit sieben Siegen und einem Unentschieden einen Traumstart hin – ein Beleg dafür, dass in der Mannschaft großes Potenzial schlummert. "In diesen Partien haben wir vorne fast alles getroffen – und damit steht und fällt unser Spiel meist auch. Leider nutzen wir unsere Chancen nicht immer so konsequent", erklärt Hampel.

Das Gesicht seiner Mannschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig geändert. Aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen Jan Verholen, Tim Hermkes und zu großen Teilen auch Christian Schochtert. Neu hinzu kamen Rückkehrer Matthias Lüttges nach einem zweijährigen Gastspiel beim TV Oppum sowie dessen Teamkollege David Kleymann. Im Tor liefern sich die beiden Schlussmänner Stephan Schlippes und Toni Leygraf ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Den Innenblock der Deckung bilden in der Regel Frederik Rothe und Daniel Holler. "Die beiden sind gut eingespielt, das ist ein Vorteil", sagt Hampel. Holler ist der einzige nominelle Kreisläufer im Aufgebot. Vielleicht die Chance für den jungen Tim Wichtrup – der zunächst vorrangig in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen soll – auf sich aufmerksam zu machen.

Auf den Außenpositionen ist Treudeutsch jeweils doppelt besetzt. Links hat Martyn Dawber die Nase knapp vor Erik Reiners (schaffte den direkten Sprung aus der A-Jugend in die Erste) vorne. Rechtsaußen ist Andreas Schlungs die erste Wahl, die Alternativen zu ihm heißen Holler und Reiners. Im Rückraum hat Hampel ein großes Angebot, denn sowohl Lüttges als auch Kleymann fühlen sich dort zuhause. Lüttges soll Mittelmann Tim van Bösekom entlasten und das Spiel lenken, Kleymann ist im Rückraum flexibel einsetzbar. Bekannte Größen aus der Vorsaison sind auf den Halbpositonen zu finden: Sebastian Platen auf halbrechts sowie Philipp Menkenhagen und Kristian Frangen auf halblinks. "Wenn alle Mann an Bord sind, haben wir einen sehr guten Kader beisammen", sagt Hampel. "Ich denke, dass der Hülser SV und die Turnerschaft Lürrip den Aufstieg unter sich ausmachen werden. Dahinter folgt eine Reihe von Teams auf Augenhöhe, zu denen ich uns auch zähle", so Hampel.

(RP)