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Leichlingen Rätselraten um Mauer auf Schulhof

Verletzungsgefahr : Rätselhaftes Mauerwerk auf dem Schulhof

Verletzungsgefahr – die Gabionenwand erfüllt ihren Zweck nicht. Deshalb wird sie nun umgebaut.

Wer mit offenem Blick durch Leichlingen geht, entdeckt derzeit interessante Bauwerke – oder zumindest das, was davon übriggeblieben ist. Zum Beispiel eine einsame Gabionenwand auf dem Schulhof zwischen Gymnasium und Sekundarschule. Die Abtrennung, errichtet aus Drahtkörben mit Steinen darin, gibt Anlass zu Fragen. Warum stehen die Gabionen an dieser Stelle? Warum kann man die mehr als faustgroßen Steine aus dem Geflecht nehmen? Warum ist das Bauwerk mittlerweile von einem Bauzaun umgeben?

Licht ins Dunkel bringen Christoph Bräunl, Schulleiter des Gymnasiums, und die städtische Fachbereichsleiterin Andrea Murauer: „Dahinter sollte ein Fahrradstellplatz entstehen“, sagt der Rektor auf Anfrage unserer Redaktion. „Die Gabionenwand wurde in Abstimmung mit dem Amt für Jugend, Schule und Sport und den Schulen errichtet. Leider war die Ausführung nicht wie erwartet, und die Lehrer sehen hier eine Verletzungsgefahr. Die Wand soll nun zu einer Sitzmöglichkeit umfunktioniert werden. Der Umbau wird in den kommenden Wochen erfolgen“, erklärt Andrea Murauer.

Wer weiter entlang der Wupper spaziert, dem fällt ein anderes Bauwerk ins Auge. Besser gesagt: Das, was nicht vorhanden ist. Bereits Anfang August musste die Fußgängerbrücke über den Weltersbach unter der Opladener Straße abgerissen werden. Die Stadt teilte damals mit, dass die Holzbrücke nicht mehr verkehrssicher sei und kurzfristig innerhalb von zwei bis drei Wochen ersetzt werden solle. Damit dauert es nun doch etwas länger. „Es ist geplant, vor dem Obstmarkt eine neue Brücke zu errichten“, teilte Andrea Murauer auf Nachfrage mit.