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Langenfeld/Monheim: Unrühmliches Nachspiel am Steuer

Langenfeld/Monheim : Unrühmliches Nachspiel am Steuer

Ein unrühmliches Nachspiel hatte der deutsche Finalsieg bei der Fußball-WM am frühen Montagmorgen für einen 38-jährigen Monheimer und einen 58-jährigen Langenfelder. Beide Männer waren alkoholisiert, als sie von der Polizei aus dem Verkehr gezogen wurden.

Gegen 2.10 Uhr war Polizisten an der Rheinpromenade in Monheim ein Fiat Doblo aufgefallen. Der 38-jährige Fahrer soll mit erkennbar überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Trotz des schon Stunden zurückliegenden WM-Siegs habe er immer noch wie in einem Autokorso laut gehupt, sei auch erkennbar unsicher gefahren.

An der Krischerstraße stoppten die Polizisten den Wagen. Der 38-Jährige soll erkennbare Gleichgewichtsprobleme gehabt, sein Atem nach Alkohol gerochen haben. Ein Test ergab einen Wert von mehr als 0,9 Promille. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren.

Gegen 1.40 Uhr wollten Polizisten an der Solinger Straße in Langenfeld einen 58 Jahre alten Mann kontrollieren, der auf einem Explorer-Moped unterwegs war. Doch soll er zunächst weder auf Anhaltesignale vom Dach des Streifenwagens reagiert haben, noch auf eine Ansprache über Lautsprecher.

Als ihn die Beamten schließlich stoppten und nach seinem Führerschein fragten, gab der 58-Jährige zur Antwort, dass er keinen habe und für das Mofa auch nicht benötige. Doch laut Polizei ist hierfür sehr wohl eine Fahrerlaubnis nötig. Ein Alkoholtest ergab mehr als 1,4 Promille; ein Strafverfahren läuft.

(mei)