Kommentar : Die Zeit drängt

Der erste Schritt ist getan: Der mit einem Lärmaktionsplan beauftragte Gutachter hat untersucht, an welchen Stellen im Langenfelder Stadtgebiet es besonders laut ist und wo Anwohner den höchsten Lärmpegel ertragen müssen.

Nach seinem Vortrag befanden es Politiker aller Parteien als richtig und wichtig, etwas gegen den Verkehrslärm zu unternehmen. Diesen Worten müssen nun rasch Taten folgen! Noch für den Februar kündigte der Gutachter Vorschläge zur Lärmminderung an und bis zum April eine Kostenberechnung.

Dann sollen Stadtverwaltung und Politik eine Auswahl treffen und nach einer Bürgerbeteiligung im September den alle fünf Jahre fortzuschreibenden Lärmaktionsplan zum vorläufigen Abschluss bringen. Ein straffer Zeitplan! Wichtig ist, nicht nur auf den Landesbetrieb zu bauen, sondern bei eigener Zuständigkeit auch genügend städtische Gelder im Haushalt bereitzustellen. mei

(RP)