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Korschenbroich: Historische Litfaßsäule im Ortskern errichtet.

Historische Litfaßsäule in Korschenbroich : Ein neuer Hingucker für den Ortskern

Zwischen Pfarrkirche St. Andreas und Eiscafé Ciprian steht jetzt eine historische Litfaßsäule. Zur Einweihung kamen Bürgermeister Marc Venten, der Denkmalbeauftragte Günter Thoren und Vorbesitzer Jan Nilgen.

Der kräftige Grünton als Grundfarbe assoziiert beinahe eine ortsansässige Biermarke. Die aktuelle Plakatierung mit vergrößerten Archivfotos entführt in die Zeit, als schon einmal eine Litfaßsäule im Ortskern stand. Zur Corona-gerechten kleinen Feier lobte Bürgermeister Marc Venten die historische Litfaßsäule als „echten Hingucker“, der Werbefläche an prominenter Stelle biete. Ältere Mitbürger würden sich noch an die frühere Plakatsäule erinnern, die in den 1950er Jahren abgerissen wurde.

„Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Litfaßsäule in Nähe der früheren errichtet werden sollte“, betonte Venten. Ein altes Foto hilft, den ehemaligen Standort in etwa auf Höhe der jetzigen Parkplätze vor der Bäckerei Brass einzuordnen. Das Schmuckstück steht zwischen dem Portal der Pfarrkirche St. Andreas und dem Eiscafé Ciprian. Den Anstoß zur Errichtung gab Günter Thoren. Der Denkmalbeauftragte der Stadt hatte erfahren, dass in der Firma des Werbetechnikers Jan Nilgen eine historische Säule „schlummerte“. Nilgen wiederum ist froh, dass das gute Stück einen schönen Standort in seiner Heimatstadt gefunden hat. Er hat für die erste Plakatierung Archivfotos stark vergrößert und optisch aufgearbeitet.

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Ein Teil der gerundeten Fläche wird demnächst von der Stadt genutzt, ein anderer Teil steht als Werbefläche zur Verfügung. Es liegen bereits Anfragen vor, die noch sondiert werden. Vorläufig sind alte Aufnahmen des Stadtkerns zu sehen. „Wenn zwischen Anzeigen Stellen frei bleiben, werde ich andere Fotos aufbringen, damit die Säule interessant bleibt“, verspricht Nilgen. Denkmalbeauftragter Thoren kann die zurzeit angebrachten Fotos natürlich bestens zuordnen. Drei Reiter eines Pfingstbildes aus den 1930er Jahren identifiziert er als Johann Hövel, Peter Oedinger und Paul-Ernst Böttges. Die Aufnahme einer autofreien Regentenstraße zeigt ein Fuhrwerk mit vorgespanntem Pferd. Das von Stadt und Cityring angebrachte Plakat „Erlebnisraum Innenstadt“ lädt zur Rückkehr in die Gegenwart ein.