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Korschenbroich: Schützen übergeben Corona-Sebastianus für Schloss Merode

Arbeit von Korschenbroicher Künstlerin : Ein Corona-Sebastianus für das Schloss Merode

Vizepräsident Horst Thoren und Generalsekretär Peter-Olaf Hoffmann übergaben das Kunstwerk an den Präsidenten der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen Prinz Charles-Louis de Merode.

Nach fünf Monaten Corona-Zwangspause gab es jetzt die erste persönliche Begegnung im Führungskreis der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen auf Schloss Merode. Aus dem Rhein-Kreis Neuss besuchten Vizepräsident Horst Thoren (Korschenbroich) und Generalsekretär Peter-Olaf Hoffmann (Dormagen) Präsident Prinz Charles-Louis de Merode auf seinem Familiensitz in Langerwehe. Die Gespräche, an denen auch Europakönig Leo Niessen aus dem niederländischen Leudal teilnahm, waren bestimmt von der Sorge um die vielfältigen negativen Wirkungen der Krise.

Mitgebracht hatte Horst Thoren eine besondere Stiftung für die Schlosskapelle. Ein von der Korschenbroicher Künstlerin Stephanie Hermes geschaffener Corona-Sebastianus mit Virus-Pfeilen soll an die Opfer der Pandemie erinnern und den Gebeten Richtung geben: „Sankt Sebastianus, beschütze uns.“ Die Künstlerin hat im Auftrag des Korschenbroicher Ratsherren Raymond Opszalski aus Anlass eines besonderen Geburtstages insgesamt drei Sebastianus-Darstellungen gestaltet, die als Stiftungen an besonderen Orten ausgestellt werden. Ein Kunstwerk hängt bereits in der Kapelle in Korschenbroich-Neersbroich, ein zweites kommt in den Dicken Turm nach Mönchengladbach, die künstlerisch wertvollste abstrakte Darstellung des Schutzpatrons hat ihren Platz in der Schlosskapelle auf Merode gefunden.

Prinz Charles-Louis de Merode dankte ausdrücklich für das Geschenk. Peter-Olaf Hoffmann und Horst Thoren sehen in der Sebastianus-Darstellung auch ein Mutmacher-Zeichen. Wie der Prinz loben sie Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft der europäischen Schützenfreunde in schwerer Zeit.

(NGZ)