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Wegen Coronavirus ist das Gnadenbild in Kevelaer schon jetzt zu sehen

Wallfahrtsstadt reagiert auf Coronavirus : Gnadenbild ist schon zu sehen

Das Gnadenbild der Gottesmutter wird eigentlich erst in der Wallfahrtszeit gezeigt. Wegen der Coronagefahr ist es schon jetzt zu sehen.

Die Wallfahrtsstadt setzt in Zeiten des Coronavirus ein Zeichen nach außen. „Während alles schließt, öffnen wir“, beschreibt Wallfahrtsrektor Gregor Kauling die Intention. „Bevor nun auch in St. Marien vorübergehend viel geschlossen wird, öffnen wir ab sofort das Fenster der Gnadenkapelle und den Blick auf die Trösterin der Betrübten.“ Ein besonderes Ereignis, denn das kleine Gnadenbild von der „Consolatrix Afflictorum“ (Gottesmutter Maria als Trösterin der Betrübten) ist sonst nur in der Wallfahrtszeit zu sehen.

Gemeinsam mit Pastoralreferent Bastian Rütten und dem Mädchenchor der Basilikamusik hatte der Wallfahrtsrektor am Freitagabend eine Vigil gestaltet. Auf den Abend der Barmherzigkeit war allerdings verzichtet worden.

(zel)