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Mitarbeiterin aus dem Hospital Kevelaer von Coronavirus betroffen

Krankenhaus in Kevelaer : Mitarbeiterin aus dem Hospital von Coronavirus betroffen

Die Frau hat in den Verwaltung gearbeitet. Sie habe keinen Kontakt zu Patienten gehabt, so ein Kliniksprecher.

Eine Frau, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, hat im Marienhospital in Kevelaer gearbeitet. Das bestätigte Christian Weßels, Sprecher des Karl-Leisner-Klinikverbundes auf Anfrage. Die Frau habe in der Verwaltung gearbeitet und keinerlei Kontakt zu den Patienten gehabt. Daher habe für diese keine Gefahr bestanden.

„Die wenigen Kollegen, die Kontakt hatten, sind aktuell nicht im Dienst. Sie wurden am Montag direkt über die möglichen Symptome einer Infektion und Schutzmaßnahmen informiert und anschließend nach Hause geschickt, um eine Ausschluss-Diagnostik vorzunehmen. Die Testergebnisse stehen aus“, berichtet Weßels. „Alle Maßnahmen, die wir treffen, finden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Kleve statt. Wichtigstes Ziel ist für uns der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter.“

Die betroffene Frau befinde sich seit dem Verdacht am Montag in häuslicher Quarantäne, das positive Testergebnis liegt seit Donnerstag vor. Auf den Betrieb habe das keinerlei Einfluss, der laufe normal unter den Vorkehrungen weiter, die der Klinikverbund getroffen hatte. Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum hat einen Besucherstopp verhängt.

In den vier Krankenhäusern (St.-Antonius-Hospital Kleve, Wilhelm-Anton-Hospital Goch, Marienhospital Kevelaer, St. Nikolaus-Hospital Kalkar) sind seit Donnerstagabend keine Patientenbesuche mehr möglich. Ausnahme: Besuch schwerstkranker Patienten nach individueller Absprache und Väter, die ihre Neugeborenen sehen wollen. Dringend benötigte Gegenstände wie Wechselkleidung können am Empfang abgegeben werden

Aufgrund der aktuellen Corona-Warnungen stellen die vier Bürgerbusvereine Kervenheim, Twisteden, Wetten und Winnekendonk ab Montag, 16. März, ihren Betrieb auf unbestimmte Zeit ein. Denn häufig gehören Fahrgäste und Fahrer zur Risikoklasse 1. Zudem sei eine Abgrenzung des Fahrerplatzes in den kleinen Fahrzeugen nicht möglich.