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125.000 Euro für Stiftung „Jetzt Weeze“ aus Windenergieanlagen

Ausbau der Anlagen ist geplant : Stürmisches Jahr bringt 125.000 Euro

2020 war ein gutes Jahr für die Windräder in Weeze, damit bekam die Stiftung viel Geld. Weitere Anlagen sind in Kalbeck geplant. Am Dienstag, 8. Juni, wird der Bau-und Mobilitätsausschuss der Gemeinde Weeze wieder darüber beraten

Das Jahr 2020 war ein außergewöhnlich gutes Windjahr. Gerade die Stürme „Sabine“ und „Victoria“ sorgten für viel Wind und eine daraus resultierende gute Stromproduktion auch durch die Weezer Windenergieanlagen. Bei den Weezer Anlagen kam hinzu, dass größere Wartungs- oder Inspektionsintervalle im Jahr 2020 nicht auf der Agenda standen. Somit konnten die Windräder bei gutem Wind auch ohne Fehlzeiten gut „durchlaufen“.

All diese Punkte führten dazu, dass der Stromertrag der Windenergieanlagen in Weeze sehr gut ausfiel. Davon profitiert nun die Stiftung „Jetzt Weeze“. Die Häuser Kalbeck und Wissen übergaben eine Spende in Höhe von 125.000 Euro an den Vorstand der Stiftung. Es war die bisher höchste Spendensumme, die die beiden Häuser der Stiftung überreicht haben.

 Auch im Baaler Bruch in Weeze stehen Anlagen.
Auch im Baaler Bruch in Weeze stehen Anlagen. Foto: Maren Dudek

Die beiden Stiftungsvorstände Georg Moll und Konrad Willemsen und Andreas Ingenbleek (Geschäftsführer Stiftung „Jetzt Weeze“) werden auch diese Spende für gemeinnützige Zwecke in der Gemeinde Weeze einsetzen. Vor allem die heimischen Vereine haben in den vergangenen Jahren von den Zuwendungen profitiert. In den letzten Jahren wurden beispielsweise ein Poitou-Esel für den Tierpark, ein neues Einsatzfahrzeug für das DRK, Taucherausrüstung für die DRLG sowie neue Schulpferde für den Reitverein mit Spendengeldern finanziert.

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Für dieses Jahr liegen bereits zehn Anträge bei der Stiftung vor. In der Sitzung des Stiftungsrates am 17. Juni wird über die Anträge entschieden.

Die Stiftung „Jetzt Weeze“ hofft auf weitere gute Windjahre. Die geplante Erweiterung des Windparkes Kalbeck würde für einen zusätzlichen Mittelzufluss sorgen und die Spende für die Stiftung erhöhen. Konstruktive Gespräche der Gemeinde mit dem Kreis Kleve und der Bezirksregierung in Düsseldorf zur geplanten Windparkerweiterung haben bereits stattgefunden. Am Dienstag, 8. Juni, wird der Bau-und Mobilitätsausschuss der Gemeinde wieder darüber beraten. Die Erweiterung des Windparkes Kalbeck um maximal drei Windenergieanlagen wird jedoch frühestens 2023 erfolgen.