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Kaarst: Jugendliche sollen ihre Wünsche für Holzbüttgen äußern

Zukunftswerkstatt im Jugendcentrum : Jugendliche sollen ihre Wünsche für Holzbüttgen äußern

Jugendliche haben am Donnerstag, 2. Juni, die Möglichkeit, ihre Wünsche für Holzbüttgen zu äußern. Dann findet von 16.30 bis 18 Uhr die Zukunftswerkstatt „Wir in Holzbüttgen“ im Jugendcentrum am Lindenplatz statt.

Dazu wurden in der Astrid-Lindgren-Schule in Holzbüttgen und den weiterführenden Schulen Flyer verteilt, damit genug Kinder und Jugendliche von der ersten Klasse bis zur Oberstufe an der Veranstaltung teilnehmen. Die Holzbüttgener Schützenbruderschaft, die DjK Holzbüttgen, die beiden Kirchengemeinden und die Stadt Kaarst wollen von den Jugendlichen wissen, wie sie sich die Zukunft in Holzbüttgen vorstellen und was sie sich wünschen. „Wir wollen mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen, die Zukunftswerkstatt ist ein erstes Beteiligungsverfahren“, erklärt Martina Bläser vom städtischen Jugendamt. Durch die neue Freizeitanlage am Bruchweg halten sich stets viele Jugendliche in Holzbüttgen auf, die ihre Wünsche zu neuen Sportarten, Freizeit- und Feriengestaltung äußern oder sich in der „Mecker-Ecke“ über Dinge beschweren können, die ihnen nicht gefallen. Die Ergebnisse werden dann im Plenum präsentiert und bei einem zweiten Termin im November vom dann gewählten Jugendparlament aufgenommen.

„Wir wollen rauskitzeln, was sich die Jugendlichen für die Freizeit und Ferien wünschen. Das Ergebnis ist völlig offen“, erklärt Christiane Wünsche, Leiterin des Jugendcentrums Holzbüttgen (JC). Conrad Lehwalder von der Floorball-Abteilung der DjK Holzbüttgen wird Spieler der U17-Junioren mitbringen. „Wir freuen uns, dass wir dabei sein dürfen und die Jugendlichen gehört werden“, sagt er. Die Floorballer wünschen sich ein neues Outdoor-Spielfeld am Bruchweg und eine eigene Floorball-Halle – auch wenn dieser Wunsch laut Lehwalder „sehr unrealistisch“ ist. Für die Schützenbruderschaft ist die Zukunftswerkstatt eine weitere Chance, junge Mitglieder zu werben. „Wir steigen überall ein, wo Kinder dabei sind“, sagt Geschäftsführer Stefan Schüpper.