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Rheurdt: Welche neuen Aufgaben der Jugendbeirat erhält.

Politik in Rheurdt : Jugendbeirat soll Befragung zur Pumptrack durchführen

Der Sozialausschuss der Gemeinde hat den Jugendbeirat mit neuen Aufgaben betraut. Neben einer Befragung zur Pumptrack soll er sich um speziell für Mädchen gedachte Spielräume im Gemeindegebiet kümmern. Ideen könnten bei einem Kinder- und Jugendtag gesammelt werden.

Die mobile Pumptrack steht bis Ende September auf dem Bolzplatz am Burgweg. Die Aufstellung der Anlage für Skater, Scooter- und BMX-Radfahrer war das erste Vorhaben, mit dem der noch recht junge Jugendbeirat der Gemeinde Rheurdt vom Ausschuss für Soziales, Jugend, Generationenvernetzung und Inklusion beauftragt worden war. Jetzt habe der Jugendbeirat die Aufgabe, eine Befragung vorzubereiten, um zu ermitteln, welche Wünsche Kinder und Jugendliche an eine stationäre Pumptrackanlage hätten, sagte Bürgermeister Dirk Ketelaers bei der Sitzung des Sozialausschusses. 

Die Errichtung einer „festen“ Pumptrack ist erklärter Wille in Rheurdt. Schon bei einer im März geplanten Sitzung des Jugendbeirats hätten Jugendliche wie auch Erwachsene die Gelegenheit bekommen sollen, ihre Ideen und Wünsche zu der geplanten Anlagen vorzutragen. Die Sitzung wurde aber pandemiebedingt abgesagt.

Barbara Wolter (SPD), Vorsitzenden des Jugendbeirats, konnte in der jetzigen Sitzung des Sozialausschusses nicht anwesend sein. Bürgermeister Ketelaers berichtete aber, sie habe sich weitere Aufgaben für den Jugendbeirat gewünscht. Dieser Wunsch wurde erhört. Beate Wimberg schlug für die Grünen-Fraktion an, der Beirat solle schauen, welche Angebote es auf Spielplätzen für Mädchen gebe. Mädchenspezifische Spielräume seien wünschenswert. Alle anderen Fraktionen schlossen sich dem Vorschlag an. Martin Opdemon (CDU) regte an, eine Hochschule können eingebunden werden, Alf Bockheim (WIR) sagte, Ideen könnten bei einem Kinder- und Jugendtag gesammelt werden. Auch diese beiden Anregungen wurden von den anderen Fraktionen begrüßt.

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Im Ausschuss für Soziales, Jungend, Generationenvernetzung und Inklusion trug auch Frank Hoffmann als Vorsitzender des Beirats für Inklusion vor. Er lud Renate Rheinbay ein, zur nächsten Sitzung zu kommen, der am 15. Juni tage. Sie ist Sprecherin des „Runden Tisches für Senioren“ in Rheurdt. Dieser sei kaum noch arbeitsfähig, da er nach mehreren Todesfällen nur noch aus drei Personen bestehe. Renate Rheinbay sagte zu, Rheurdt beim Runden Tisch für Senioren des Kreises Kleve weiterhin zu vertreten.

(got)