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Deutsche Telekom baut Glasfaser im Ortsteil Kaarst aus

Ohne Interessenbekundungsverfahren : Deutsche Telekom baut Glasfaser im Ortsteil Kaarst aus

Der Glasfaserausbau in der Stadt Kaarst geht weiter. Für die letzte Ausbaustufe im Ortsteil Kaarst hat die Stadt einen neuen Kooperationspartner gewonnen.

Die Deutsche Telekom wird den Ausbau übernehmen und in den kommenden Wochen mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt beginnen. Das teilte die Stadt nun mit. Demnach sollen im Januar 2023 sollen die Bauarbeiten starten. „Mit dem Ausbau in Kaarst gehen wir in die letzte Ausbaustufe für eine ganzheitliche Glasfaserversorgung. Damit wird Kaarst Ende 2023 eine der wenigen deutsche Städte sein, die eine nahezu vollständige Abdeckung mit Glasfaseranschlüssen für ihre Bürgerinnen und Bürger erreicht“, sagt Bürgermeisterin Ursula Baum.

Der bisherige Glasfaserausbau in Vorst, Driesch, Büttgen und Holzbüttgen erfolgte in Kooperation mit der Deutschen Glasfaser. Die Arbeiten in Vorst und Driesch sind abgeschlossen. Bei den jeweiligen Ausbaustufen war seitens der Deutschen Glasfaser ein Interessen-Bekundungsverfahren vorgeschaltet worden. Der tatsächliche Ausbau war jeweils an das Erreichen den notwendigen Quorums von rund 40 Prozent der angeschriebenen Haushalte erfolgt. Nachdem in Vorst und Driesch im ersten Schritt der  erforderliche Prozentsatz verfehlt wurde, musste das Interessenbekundungsverfahren verlängert werden. Dann waren die 40 Prozent erreicht.

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Dieses Verfahren wird es im Ortsteil Kaarst nun nicht geben. Der Ausbau erfolgt unabhängig vom Vertrieb. Wirtschaftsförderer Axel Süßbrich ist von der neuen Kooperation überzeugt: „Der Glasfaserausbau mit der Telekom als unserem neuen Ausbaupartner hat für die Bürger mehrere deutliche Vorteile: Einerseits wollen wir dadurch die Kommunikation mit  den Anwohnern auch während der Bauarbeiten verbessern. Andererseits verlegt die Deutsche Telekom die Glasfaseranschlüsse ohne Anschlussgebühren und ohne direkte Vertragsbindung. Die Kaarster können damit selbst wählen, welchen Anbieter sie für den Vertrag nutzen möchten.“

(NGZ)