Jüchen: Zalando schafft achtzig zusätzliche Arbeitsplätze

Jüchen: Zalando schafft achtzig zusätzliche Arbeitsplätze

Der Online-Versandhändler Zalando will im gemeinsamen Gewerbegebiet von Jüchen und Mönchengladbach weiter neue Jobs schaffen: Mit dieser Zusage kehrten Kreisdirektor Dirk Brügge und Wirtschaftsförderer Robert Abts von einem Besuch im Logistikzentrum des Unternehmens im Regiopark zurück. "Wir werden prüfen, wie man den Arbeitskräftebedarf aus den Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises Neuss noch besser decken kann", kündigte Brügge an. Er beabsichtige Gespräche mit dem Jobcenter. Auch müsse eine bessere Verkehrsanbindung des Regioparks an die umliegenden Kommunen geschaffen werden, forderte der Kreisdirektor.

Im Gespräch mit Christel Habig, der Standortleiterin von Zalando, ging es unter anderem um aktuelle Investitionen in Erweiterung und Automatisierung. So soll etwa ein sogenanntes Bag-Sorter-System installiert werden. Das ist eine Förderband-Anlage, mit der das Unternehmen Arbeitsschritte und Prozesszeiten sparen will. Gleichzeitig benötigt es dafür aber auch 80 neue Mitarbeiter. Zalando arbeitet derzeit im Regiopark Mönchengladbach/Jüchen in fünf Hallen, wovon sich zwei im Ausbau befinden. Nach Abschluss der Erweiterung werden voraussichtlich bis zu 500 weitere Jobs entstehen. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden digitalen Technisierung vereinbarten Brügge und Abts mit Habig einen weiteren Austausch. Interessiert zeigte sich der Kreisdirektor auch an der Idee des "Flüchtlingscafés", das Zalando einmal im Quartal ausrichtet, um Flüchtlinge als Arbeitskräfte zu gewinnen. Brügge kündigte an, sich dieses Angebot anzusehen: "Vielleicht ein Best-Practice-Beispiel für andere Unternehmen", meinte er.

(NGZ)
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