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Jüchener Schützen als Ehrengäste beim Neusser Grenadierkorps

Bürgerschützen- und Heimatverein Jüchen : Schützen als Ehrengäste beim Neusser Grenadierkorps

Vertreter des Bürgerschützen- und Heimatvereins Jüchen (BSHV) war jetzt als Ehrengäste bei den Grenadieren in Neuss. Mit 1600 Marschierern ist das Grenadierkorps von 1823 das zweitgrößte in Neuss.

Der Kontakt entstand bei Konzerten in Kapellen, nun hatte Rainer Halm, Vorsitzender des Neusser Grenadiercorps, Thomas Lindgens, Präsident des Bürgerschützen- und Heimatvereins Jüchen 1880, und seine Vorstandskollegen zur großen Corpsversammlung der Neusser Grenadiere vor dem Neusser Schützenfest Ende August in die Stadthalle eingeladen.

Als Ehrengäste nahmen zehn Vorstandsmitglieder an der Versammlung teil, durch die Rainer Halm mit launigen Worten führte. Im Mittelpunkt stand die Wahl von Markus Ahrweiler zum Corps-Kommandeur und Major für das kommende Schützenfest.

Die Größe des Grenadiercorps konnten die Jüchener erahnen, als gut 90 Jubilare für langjährige Mitgliedschaften geehrt wurden. Grenadier-Chef Halm kümmerte sich sehr um seine Gäste und brachte ihnen die eine oder andere in Jüchen unbekannte Tradition nahe. So lauschten sie dem gut tausendstimmigen Männerchor der Grenadiere, als diese die alten Neusser Traditionslieder intonierten.

Im Anschluss an die Versammlung formierte sich das Corps zu einem gut 1600-köpfigen Fackelzug durch die Innenstadt, wo auf dem Hamtorplatz am Grenadier-Denkmal das Grenadier-Biwak den Abend in gemütlichem Rahmen ausklingen ließ. Zuvor erfolgte ein eindrucksvoller Vorbeimarsch des Grenadiercorps vor den Ehrengästen.

Eine besondere Ehrung wurde Präsident Thomas Lindgens und Schützenkönigs Ralph Brenneke zuteil: Aus den Händen von Grenadierchef Rainer Halm und Major Markus Ahrweiler erhielten sie, stellvertretend für den gesamten BSHV-Vorstand, die Freundschaftsnadel des Neusser Grenadiercorps. „Wir sind hier als Gäste echt hervorragend empfangen und betreut worden – ein tolles Erlebnis für uns alle. So sieht Schützen-Freundschaft auch über Stadt- und Gemeindegrenzen hinaus aus“, sagte Präsident Thomas Lindgens erfreut.

(NGZ)