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Feuerwehr Jüchen sucht Person an der Bahntrasse

Unfall bei Jüchen : Lokführer schlägt Alarm: 50 Feuerwehrleute suchen Person an Gleisen

Ein Lokführer hat die Einsatzkräfte nach einem Schlag gegen die Lok alarmiert. Die Vermutung, die Lokomotive habe einen Menschen erfasst, bewahrheitete sich nicht.

Rund 50 Feuerwehrleute waren in der Nacht zum Donnerstag an der Eisenbahntrasse bei Jüchen im Einsatz, um einen Menschen zu suchen. Der Führer eines Güterzuges hatte zuvor einen Schlag gegen die Lokomotive bemerkt. Er alarmierte daraufhin die Einsatzkräfte in der Vermutung, dass eine Person von der Lok erfasst worden sei. Kurz nach Mitternacht ging der Notruf in der Leitstelle ein. Die Löschzüge Jüchen und Gierath sowie die Löschgruppen Kelzenberg und Waat rückten zur Bahntrasse in Verlängerung der Wilhelmstraße aus. „Wir haben das Umfeld weiträumig ausgeleuchtet und das Gelände abgesucht“, berichtete Heinz-Dieter Abels, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, nach dem Einsatz. Dann habe sich herausgestellt, dass die Lokomotive keinen Menschen, sondern ein Reh erfasst hatte, das tot gefunden worden sei.

Wegen des Einsatzes war die Eisenbahnstrecke etwa eine Stunde lang gesperrt worden.