Hückeswagen: Bad belastet Vereine nicht

Hückeswagen : Bad belastet Vereine nicht

Das Bürgerbad wird ein Zuschussgeschäft für die Stadt bleiben – so wie es auch das Freizeitbad immer gewesen ist. Aber das Defizit aus dem operativen Geschäft soll ab 2008 nach den Planungen um immerhin 150 000 Euro pro Jahr niedriger ausfallen. Gerechnet auf 2007: In diesem Jahr steht unterm Strich ein Minus von rund 650 000 Euro, im nächsten Jahr könnten es 500 000 Euro sein, wenn die Zielvorgaben einzuhalten sind.

Das Bürgerbad wird ein Zuschussgeschäft für die Stadt bleiben — so wie es auch das Freizeitbad immer gewesen ist. Aber das Defizit aus dem operativen Geschäft soll ab 2008 nach den Planungen um immerhin 150 000 Euro pro Jahr niedriger ausfallen. Gerechnet auf 2007: In diesem Jahr steht unterm Strich ein Minus von rund 650 000 Euro, im nächsten Jahr könnten es 500 000 Euro sein, wenn die Zielvorgaben einzuhalten sind.

Entscheidend dabei: Das Defizit müssen nicht die Gesellschafter der neuen gGmbH, die das Bürgerbad betreibt, ausgleichen. Es kommen also dadurch keine finanziellen Belastungen auf die Interessengemeinschaft der Frühschwimmer und auf den Stadtsportverband mit den ihm angeschlossenen Vereinen zu. Zuständig für den Ausgleich ist vielmehr der verbleibende Eigenbetrieb Bad, der auch die Immobilie an die gGmbH verpachtet, den Kapitaldienst übernimmt und überdies einen Teil des festen Personals stellt.

Dieser "Rest-Eigenbetrieb" bekommt, wie auch schon bisher, das Geld aus den städtischen BEW-Anteilen, wie Stadtkämmerer Bernd Müller auf Anfrage der BM bestätigte. Es gehe dabei letztlich um einen "Zuschuss zur Existenzsicherung des Bürgerbades". Für den städtischen Haushalt wird bei sinkendem Defizit im operativen Badgeschäft jedenfalls künftig mehr von den BEW-Ausschüttungen übrig bleiben als bisher.

Konkrete Zahlen dazu: 2006 waren nach Ausgleich des Bad-Defizites noch gut 240 000 Euro aus den BEW-Anteilen für die Stadt übrig. Immer vorausgesetzt, es bleibt bei den Planzahlen und bei gleich hohen Gewinnausschüttungen des örtlichen Energieversorgers, müssten es im nächsten Jahr 150 000 Euro mehr sein.

(RP)
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