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Hier passieren in Hilden die meisten Unfälle

Hilden : Hier passieren in Hilden die meisten Unfälle

Die Unfallkommission hat fünf Schwerpunkte identifiziert. Dort krachte es 2017 und 2018 98 Mal. Dabei wurden 17 Menschen verletzt, einer davon schwer.

Wenn sich Verkehrsunfälle häufen, schaut die so genannte Unfallkommission genauer hin. Sie besteht aus Fachleuten von Polizei, Straßenverkehrs- und Straßenbaubehörden. Gemeinsam wird überlegt, wie die Verkehrssicherheit verbessert werden kann. In den beiden letzten Jahren wurden in Hilden fünf Unfallschwerpunkte identifiziert.

Benrather Straße/Bahnhofsallee/Neustraße: 2017 ereigneten sich hier  vier Unfälle mit zwei Leichtverletzten. In zwei Fällen wurden Fußgänger beim Überqueren der Benrather Straße von abbiegenden Autos angefahren. Die vorhandene Laterne an der Fußgängerfurt sei hell genug, stellten den Fachleute fest. Die Warnblicker und Laternenlichter sollen demnächst durch LED-Leuchte ersetzt werden.

Kreisverkehr Gerresheimer Straße/Richard-Wagner-Straße/Schalbruch: Zwölf Mal krachte es dort 2017 und 2018. Drei Menschen wurden leicht verletzt. Bei drei Unfällen waren Radfahrer beteiligt. Bereits 2017 hatte sich eine Unfallkommission mit dieser Stelle beschäftigt. Die Pfeilwegweiser auf der Mittelinsel wurden verkürzt. Die Markierungen an den Fußgängerüberwegen sind erneuert worden, ebenso wie die Blockrandmakierung.

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Kreisverkehr Gerresheimer Straße/Auf dem Sand/Mozartstraße/Stockhausstraße: Elf Unfälle mit sechs Leichtverletzten passierten dort 2017. In fünf Fällen waren Radler und Fußgänger beteiligt im Bereich der Aldi-Zu- und Ausfahrt. 2018 hat die Stadt dort ein Stop-Zeichen und eine Schwelle anbringen lassen. Zudem wurde die Beleuchtung des Fußgängerüberwegs verbessert. Seit Juli 2019 sei die Unfallhäufungsstelle nicht mehr auffällig, so die Unfallkommission.

Gerresheimer Straße/Nordring/Westring: Hier kracht es am häufigsten in Hilden. 67 Unfälle mit einem Schwer- und zwei Leichtverletzten zählte die Polizei im Jahr 2017. 19 Mal fuhren Rechtsabbieger in die Gerresheimer Straße auf. Deshalb hat die Unfallkommission beschlossen, die Rechtsabbieger in die Ampelanlage einzubinden. Die Stadt hat eine Verkehrsuntersuchung des Knotenpunktes durchführen lassen. Das Ergebnis liege noch nicht vor.

Westring/Schalbruch: Dort ereigneten sich 2017 vier Verkehrsunfälle mit vier Leichtverletzten. In drei Fällen kollidierten Radfahrer mit Rechtsabbiegern in den Schalbruch. Der Bereich wurde neu beschildert, ein sichtbehinderndes Erdbeerhäuschen abgebaut. Das Schild „Radfahrer kreuzen“ wurde durch ein größeres ersetzt.

Haan ist übrigens 2017/2018 die einige Stadt im Kreisgebiet, die keine einzige Unfallhäufungsstelle aufwies. Bei sechs Unfallschwerpunkten konnte die Kommission keine Ursache erkennen. Diese Stellen werden weiter beobachtet.