Smetana Philharmoniker kommen nach Haan

Haan : Zweites Open-Air Konzert mit alten Bekannten

Das erste Open-Air-Orchesterkonzert auf dem Karl-August-Jung-Platz 2017 ist bei den Haanern sehr gut angekommen.

Etwa 1200 Besucher hatten es sich auf Picknickdecken und in Liegestühlen bequem gemacht, um bei angenehmen 28 Grad kostenlos Klassik vom Feinsten zu genießen. Deswegen gibt es am Samstag, 8. September, die Wiederholung. Beginn ist um 16 Uhr, die Besucher werden ab 15 Uhr erwartet.

Im vergangenen Jahr hatte die Städtische Kulturarbeit ein Konzert ohne Bühne und technische Verstärkung organisiert. „Wir hatten unheimlich Glück mit dem Wetter. Das macht nicht jedes Orchester mit“, weiß Organisatorin Miriam Schulz. Die Smetana Philharmoniker aus Prag ließen sich auf das Experiment ein und waren hinterher ganz begeistert von der Atmosphäre in Haan. „Als ich sie dieses Jahr gefragt habe, ob sie noch einmal wiederkommen, haben sie sofort zugesagt“, erzählt Schulz.

Dieses Mal gibt es eine überdachte Bühne und einfache Lichttechnik sowie Beschallung. Das Prager Orchester wird mit 60 Musikern anreisen – deutlich mehr als 2017 – und „Smetana, mein Vaterland“ spielen, inklusive der Moldau, die auch Nicht-Klassik-Fans zumindest dem Namen nach bekannt sein dürfte. Das Konzert wird etwa anderthalb Stunden dauern und natürlich hoffen die Veranstalter auf ähnlich gutes Wetter und noch mehr Besucher als 2017.

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Die ganze Veranstaltung kostet einen „deutlich fünfstelligen Betrag. Zum Glück wird sie von mehreren Haaner Unternehmen großzügig gesponsert“, verrät Jürgen Simon von der Wirtschaftsförderung. „Der Konzertbesuch ist kostenlos, wir werden allerdings dieses Jahr die Besucher um kleine Spenden bitten.“

Immerhin könnten sich die Besucher ihre Verpflegung selbst mitbringen. Das sei sogar gewünscht: „Wir haben ganz bewusst nur sechs bis acht Gastro-Stände zugelassen. So kann wirklich jeder in den Genuss des Konzerts kommen. Die Idee dahinter: „Wir hoffen, dass junge Leute die Chance nutzen, und sich einfach mal auf Klassik einlassen“, erklärt Miriam Schulz.

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