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Grevenbroich: Das NGZ-Küken heißt jetzt Federchen

Grevenbroich : Das NGZ-Küken heißt jetzt Federchen

Namensgeber sind die Kinder des Familienzentrums Zaubermühle. Der Standes-beamte Martin Scheffler wählte den Namen aus. Die NGZ sucht jetzt Kinder, die Bilder von Federchen malen. Das schönste wird prämiert.

Neun Tage ist es jetzt alt, unser NGZ-Küken. Viele Namensvorschläge haben die NGZ-Redaktion erreicht: Kentucky, Nugget, Brummel, Goliath, E.T., Piepi oder Bütti waren nur einige Ideen.

Wie das Zwerg-Barnevelder-Küken heißt, durfte der Grevenbroicher Standesbeamte Martin Scheffler (49) entscheiden. Er kennt sich von amtswegen aus mit der Namensgebung. Für diese Wahl suchte er in seinem Vornamenlexikon allerdings vergebens: "Ich entscheide mich dafür, das Küken ,Federchen' zu nennen. Das passt einfach zu dem kleinen Tierchen", meint Scheffler.

Und weil Küken weder Kindergarten noch Schule besuchen, müsse er auch keine Angst haben, dass es später gehänselt werde. Namensfinder sind die Kinder des Familienzentrums Zaubermühle in Gindorf. Gemeinsam mit Leiterin Angelika Scherer und den Erzieherinnen reichten sie 17 Vorschläge ein – von Mademoiselle oder Monsieur Kiki über Hendrik bis Dudu. "Federchen passt gut, weil wir auch noch nicht wissen, ob das NGZ-Küken eine Henne oder ein Hahn ist", sagt der Standesbeamte.

Federchen tummelt sich jetzt im geräumigen Küken-Gartenhaus bei Züchter und "Küken-Vater" Ernst Büttgenbach unter der Wärmelampe. Aber schon nach Ostern werden die lebhaften Zwerge mehr Auslauf bekommen: "Sie fressen schon mit gutem Appetit und ich kann ihnen beim Wachsen zusehen", sagt der Rassegeflügelzüchter. Mit viel Geduld und Liebe kümmert er sich täglich um die Aufzucht seiner Küken, versorgt Hennen und Hähne, die ihn bald zu den Rassegeflügelausstellungen begleiten werden.

(NGZ)