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BVK will zur Verkehrsberuhigung in Aldekerk beitragen.

Verkehr in Kerken : BVK will mit Absperrpfosten am Kempener Dyk Raser ausbremsen

Trotz Sackgassenschild nutzen viele Autofahrer den Schotterweg um zur Kempener Landstraße zu gelangen. Die Anwohner ärgert der Durchgangsverkehr und sie sehen in der überhöhten Geschwindigkeit vieler Fahrzeuge eine Unfallgefahr.

Seit langem ärgern sich die Anwohner am Kempener Dyk über Verkehr, der nicht auf diese Anliegerstraße gehört. Ihrem Unmut hatten sie auch im Bürgermonitor der Rheinischen Post Luft gemacht. Eine Lösung in ihrem Sinne hat es bisher nicht gegeben. Jetzt hat sich die BVK-Fraktion des Themas angenommen. Sie fordert in einem Antrag die Errichtung von zwei Absperrpfosten am Kempener Dyk.

Der Kempener Dyk sei bis zu seiner sackgassenartigen Wohnbebauung asphaltiert, die Asphaltdecke ende unmittelbar hinter dem letzten Wohnhaus und laufe von dort als geschotterter Feldweg bis zur Kempener Landstraße weiter, beschreibt die BVK in ihrer Begründung die Situation. „Von Aldekerk kommend befindet sich an der Einfahrt zum Kempener Dyk zwar ein Sackgassenschild, faktisch kann die Straße jedoch bis zur Kempener Landstraße durchgängig befahren werden.“

Auch gegenüber der BVK beklagten sich Anwohner darüber, dass der Kempener Dyk häufig von Autos  mit hoher Geschwindigkeit als Abkürzung genutzt  werde und hieraus ein hohes Unfallrisiko resultiere. Die Fraktion der BVK konnte sich bei einem Ortstermin mit Anwohnern hiervon selbst überzeugen. Ein bei diesem Termin anwesender Landwirt habe sich ebenfalls für eine Absperrung am Übergang Asphaltdecke zum Schotterweg ausgesprochen, da er so seine Felder problemlos von der Kempener Landstraße anfahren könne.

Der finanzielle Aufwand zur Errichtung zweier Absperrpfosten zur Entschärfung des Unfallrisikos ist aus Sicht der BVK vertretbar. Er liege bei unter 1000 Euro.