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Emmerich: Schwester Zita: Abschied von der Krankenhaus-Seelsorge

Emmerich : Schwester Zita: Abschied von der Krankenhaus-Seelsorge

Nach über 20 Jahren in der Seelsorge im Krankenhaus und in den Altenheimen geht Schwester Zita Leenders jetzt in den wohlverdienten Ruhestand. Im Rahmen einer Messe in der Barbara-Kapelle im Altenzentrum Willikensoord wurde sie am Mittwoch feierlich verabschiedet.

"Dass es hier so voll ist, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass ganz viele sie nur ungern ziehen lassen", sagte Pastor Bernd de Baey, der mit den Diakonen Kurt Reintjes und Heinz van der Giet den Gottesdienst zelebrierte. "Es sieht ja so aus, als könnten Sie in Kleve wohnen bleiben. Der Weg von dort nach Emmerich ist nicht weit."

Sie habe schon vielen versprochen, sie zu besuchen, sagte die rege Clemens-Schwester, die sich gerne an ihre Zeit im Krankenhaus erinnert. "Da habe ich gemeinsam mit Pater Stephan viel gewagt: Wir haben Prozessionen gemacht, spontane Gebetseinheiten, sogar eine Zeitung herausgegeben", erzählte Schwester Zita, die als gelernte Erzieherin Theologie studierte und sich zur Pastoralreferentin ausbilden ließ. Auch Günter Rucki, ehemaliger Schulleiter der Europaschule, erinnert sich gerne an diese Zeit. "Unsere Neunt- und Zehntklässler waren regelmäßig zum Gottesdienst in der Krankenhauskapelle. Schwester Zita nahm uns herzlich auf und unterstützte uns mit ihrem Gesang." Die Kommunionhelferin Ursel Stevens beschrieb Schwester Zita als immer gut gelaunt. "Sie hat für jeden ein nettes Wort und ein offenes Ohr."

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Im Gottesdienst danke Pastor de Baey für 23 Jahre Dienst am Menschen. "Sie hat einen wachen Blick für alle, die hilfsbedürftig sind", sagte er und schenkte ihr ein Bild der Madonna aus der Krankenhauskapelle. Sie wünschte sich, dass statt Geschenken für die Flüchtlingshilfe gesammelt wurde.

In einem eigens für sie geschriebenen Abschiedslied hieß es: "Wir halten Zita in unseren Herzen, wie sie ist und wie sie war. Sie war immer für uns da."

(moha)