Eishockey Fehlstart vermeiden!

Duisburg · Für den Duisburger Eishockey-Fuchs beginnt am Freitag mit dem Gastspiel in Bad Nauheim die heiße Phase der Saison. Nach dem eher lockeren Aufgalopp im alten Jahr, als es reichte, den achten Platz zu sichern, wird der Druck nun höher.

 Für den Duisburger Eishockey-Fuchs beginnt am Freitag mit dem Gastspiel in Bad Nauheim die heiße Phase der Saison.

Für den Duisburger Eishockey-Fuchs beginnt am Freitag mit dem Gastspiel in Bad Nauheim die heiße Phase der Saison.

Foto: GETTY IMAGES NORTH AMERICA, AFP

In der Meisterrunde der Oberliga West beschert nur einer der ersten vier Ränge die Weiterarbeit an höheren Zielen. Doch der Konkurrenzdruck ist hoch: die Kassel Huskies, die Roten Teufel aus Bad Nauheim und die Dortmunder Elche gehen als Favoriten auf die vorderen Plätze in die neue Runde. Die Papierform lässt auf ein Duell zwischen den jungen Löwen aus Frankfurt und dem EVD schließen. Es gilt, das vierte Ticket für den dann folgenden Vergleich mit den Klubs der Oberliga Nord und Ost zu lösen.

Die Serie fortsetzen

Für Füchse-Trainer Franz Fritzmeier steht fest: Nachlaufen macht keinen Spaß. Deshalb misst er dem Startwochenende gleich einige Bedeutung zu. Das hat es jedoch in sich. Die Hausherren heute haben seit 17 Spielen nicht mehr verloren und wollen ihre Serie gegen den EVD fortschreiben. Am Sonntag um 18.30 Uhr kommen die Kassel Huskies wieder in die Scania-Arena. Zum Jahreswechsel gingen beide Spiele gegen die Spitzenmannschaft jeweils mit 1:4 klar verloren. Fritzmeier sieht die Huskies als die mit Abstand beste Truppe in der Gruppe.

Zwei Nackenschläge zum Auftakt würden das sehr junge Team ins Mark treffen. Es gilt: Ein Fehlstart ist unbedingt zu vermeiden. Zum vierten Platz segelt es sich mit Rückenwind deutlich leichter. Da hilft ein wenig "Pfeifen im Wald" zur Aufmunterung: "Jede Serie reißt einmal, auch die der Nauheimer", sagt Franz Fritzmeier mit Blick auf das Spiel heute. Danach wiederholt er sein Mantra: "Wir haben eine Chance, aber dafür muss alles passen."

Glück und Geschick müssen auf Seiten der Füchse sein. Wenn der Gegner heimlich die drei Punkte schon als sicher verbucht hat, kann das sicher auch nicht schaden. Beim letzten Treffen in Nauheim behielten die Roten Teufel mit 5:2 die Oberhand. In Duisburg gab es einen 7:3-Sieg für die Füchse. Damals aber hatte der EVD aufgrund einer langen und intensiven Vorbereitung noch einen Vorsprung gegenüber Nauheim, das noch mit der Findungsphase befasst war.

Zum Glück gehört, dass der EVD zwar ohne die Förderlizenzspieler aus Köln und Düsseldorf am Wochenende antreten muss, dafür aber keine Verletzungssorgen kennt. Fritzmeier: "Wir reisen mit voller Kapelle an. 13 Stürmer und sieben Verteidiger sind im Kader." Dennis Fischbuch, den man mit einer Schulterverletzung lange schonte, stürmt wieder für die Füchse. Verteidiger Michael Hrstka arbeitete sich bereits nach seiner Bauchmuskelzerrung nach Weihnachten zurück in den Arbeitsalltag.

Die Partie heute ist zudem aus einem anderen Blickwinkel von Bedeutung. Die Chefetage war bislang mit dem Publikumszuspruch nicht sehr zufrieden und erwartet nun, dass sich mehr Sportfreunde für den nun beginnenden Ernstfall interessieren. Ein Erfolg zum Auftakt könnte da werbend wirken. Eine gute Kulisse am Sonntag würde es dann Ralf Pape leichter machen, über eine mögliche Verstärkung für das Team nachzudenken. Die Wechselfrist in der Oberliga endet am 15. Januar.

(kew)
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