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Hochwasserschutzmauer in Kaiserswerth beschäftigt erneut die Politik

Politik in den Stadtteilen von Düsseldorf : Schutzmauer beschäftigt Politik

Die Politiker wollen eine andere Sicherung für die historische Hochwasserschutzmauer in Kaiserswerth erreichen.

Am Dienstag, 25. Januar, tagt die Bezirksvertretung 5 (Kaiserswerth, Kalkum, Angermund, Wittlaer, Lohausen und Stockum). Die Sitzung beginnt um 17 Uhr, diesmal in der Mensa der International School of Düsseldorf (ISD), Niederrheinstraße 336. Der Besuch der Sitzung ist nur unter Beachtung der zum Sitzungszeitpunkt geltenden Corona-Regeln möglich. Zudem besteht auf dem gesamten Schulgelände eine Maskenpflicht. Die Sitzung ist öffentlich. Die Sitzungsunterlagen umfassen 46 Tagesordnungspunkte und können online unter www.duesseldorf.de/rat/ratsinfo.html eingesehen werden.

Was steht unter anderem auf der Tagesordnung?

1. Ein mündlicher Bericht zur Jugendarbeit im Stadtbezirk

2. Eine Anfrage der SPD zur Parksituation in der Graf-Engelbert-Straße

3. Ein Antrag der CDU zur Hochwasserschutzmauer in Kaiserswerth

Warum sind diese Themen interessant für die Bürger?

1. Die Politiker möchte eine Diskussion über Veränderungen und Verbesserungen der Jugendarbeit im Stadtbezirk in Gang setzen. Dafür benötigen sie aber Informationen und haben deshalb die Verwaltung um einen Bericht gebeten. In diesem sollen unter anderem die bestehenden Angebote und ihre Auslastung dargestellt werden. Dabei sollen auch Angebote von Sportvereinen, kirchlichen und anderen Träger berücksichtig werden.

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2. Die chaotischen Parkverhältnisse in der engen historischen Graf-Engelbert-Straße in Angermund haben die Bezirkspolitiker schon mehrfach beschäftigt. Immer wieder haben sich auch Bürger über parkende Fahrzeuge auf den ohnehin schmalen Bürgersteigen beschwert, die dadurch nicht mehr für Fußgänger nutzbar sind. Die SPD möchte nun erfahren, wann die von der Verwaltung vor einem Jahr angekündigte neue Verkehrsregelung umgesetzt wird. Schließlich seien auf dem Schützenplatz und auf dem Parkplatz hinter der Kirche St. Agnes Parkmöglichkeiten im Umfeld vorhanden.

3. Die rund 150 Jahre alte Hochwasserschutzmauer an der Rheinuferpromenade in Kaiserswerth ist marode. Bis zu ihrer endgültigen Sanierung wurde sie deshalb mit einem weißen Stahlgerüst stabilisiert. Da mit dessen Hilfe Leute die Mauerkrone erklommen haben, wurde noch ein Überkletterungsschutz installiert und zudem große Metallbügel vor dem Gerüst aufgebaut, um Fahrradfahrer zu schützen. Das Aussehen der historischen Mauer stößt nun aber bei Bürgern und der Politik auf Kritik. Die CDU stellt deshalb den Antrag, dass die Verwaltung, insbesondere in Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde und dem Stadtentwässerungsbetrieb, aber auch dem Gartenamt, einen Vorschlag unterbreiten soll, wie die provisorische Stahlkonstruktion „dem historischen-städtebaulichen Umfeld entsprechend angemessen gestaltet werden kann“.