Düsseldorf: Das Ende des alten Benrather Hospitals

Abrissarbeiten haben begonnen : Das Ende des alten Benrather Hospitals

In dieser Woche starten die Abbrucharbeiten am alten Krankenhaus an der Hospitalstraße. Bereits seit November wird das Backsteingebäude entkernt. An Ort und Stelle entstehen im Auftrag der städtischen Wohnungsbautochter SWD in sechs Wohnhäusern 91 Wohnungen. 1892 zog der Orden „Arme Dienstmägde Jesu Christi“ in den Hospitalneubau. 1938 wurden die Schwestern auf Anordnung der Nationalsozialisten von weltlichem Personal abgelöst. Wegen des Neubaus an der Urdenbacher Allee wurde das Hospital 1962 geschlossen. Bis 2007 wurde es als Seniorenheim genutzt, dann als Quarantänestation und zuletzt als Flüchtlingsunterkunft.

Bald wird von dem alten Backsteinhaus nichts mehr zu sehen sein. Nur die angebaute Kapelle (links) bleibt erhalten. Im August soll mit dem Hochbau  begonnen werden. Foto: SWD/Bernd SChaller/SWD/BERND SCHALLER
Zuletzt lebten in dem alten Krankenhaus Flüchtlinge. Davor hatte die Stadt das Haus als Quarantänestation für medizinische Notfälle vorgehalten. Foto: SWD/Bernd SChaller/SWD/BERND SCHALLER
Die Waschbecken sind mit einer Folie ausgekleidet. Wasserhähne gibt es schon länger nicht mehr. Foto: SWD/Bernd SChaller/SWD/BERND SCHALLER
Die an das alte Hospital angebaute Kapelle steht mitsamt ihres Inventars unter Denkmalschutz. Ideen zur weiteren Nutzung gibt es einige. Die Benrather sähen sie gerne als Begegnungsstätte. Auch die Nutzung als Kolumbarium zur Aufbewahrung von Urnen wurde ins Spiel gebracht. Foto: SWD/Bernd SChaller/SWD/BERND SCHALLER
(rö)