Holthausen: "Beim Thema Holthausen kribbelt es im Bauch"

Holthausen : "Beim Thema Holthausen kribbelt es im Bauch"

Die Familie von Reiner Schatten lebt schon seit einigen Generationen in Holthausen. Schatten ist Chef der Holthausener Schützen, seine Familie führt seit mehr als 100 Jahren das gleichnamige Einzelhandelsgeschäft.

Herr Schatten, was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrem Stadtteil Holthausen?

Schatten Holthausen hat gewonnen durch die Neugestaltung des Kamper Ackers und den neuen Wochenmarkt. Der ist wirklich sehr gut: eine tolle Aufteilung, gute Händler. Der Markt wird auch von Menschen aus anderen Stadtteilen angenommen.

Welche Rolle hatte das Henkel-Werk für die Entwicklung Holthausens?

Schatten Henkel war und ist sehr wichtig für den Stadtteil. In der Blütezeit des Werks kamen die Mitarbeiter in ihren Pausen hierher, zur Mittagszeit war Holthausen dann extrem stark bevölkert.

Was halten Sie von dem Falkenberg-Center, das in den 90er Jahren gebaut wurde?

Schatten Ich war zuerst sehr angetan davon, dass wir ein Einkaufscenter bekommen sollten. Es hat auch gut angefangen, mit einem China-Restaurant, guten Geschäften. Leider sind viele dieser Einzelhändler wieder ausgezogen.

Wie ist das gesellschaftliche Leben im Stadtteil?

Schatten Viele Holthausener sind, wie ich selbst, bei den Schützen aktiv. Wir haben auch einige Feste im Stadtteil, unter anderem den Tanz in den Mai der Jungschützen, ein Straßenfest im Juni für HIV-betroffene Kinder, ein Oktoberfest, den Weihnachtsmarkt. Mit den Räbbelche haben wir sogar eine eigene Karnevalsgesellschaft, die unter anderem jedes Jahr im Mai ein Open-Air-Konzert veranstaltet.

Können Sie sich vorstellen, aus Holthausen weg zu ziehen?

Schatten Nein. Dieser Stadtteil ist meine Heimat. Wenn einer von der Fortuna spricht, dann kribbelt es im Bauch, genau so ist es bei mir, wenn jemand von Holthausen spricht. Wenn hier etwas passiert, dann freue ich mich für meinen Stadtteil. Holthausen hat seinen Bewohnern einiges zu bieten.

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