Carlstadt: Anwohner: Stadtteil ist kein bisschen langweilig

Carlstadt : Anwohner: Stadtteil ist kein bisschen langweilig

PR-Berater Guido Bhler lebt und arbeitet in der Carlstadt. Er fühlt sich in dem Stadtteil sehr wohl. Er beschreibt seinen Stadtteil: Die Carlstadt ist zwar der kleinste Düsseldorfer Stadtteil, liegt aber mittendrin. Das finde ich ideal: Man ist in fünf Minuten an der Kö, aber auch genauso schnell am Rhein mit Blick auf Oberkassel und den Medienhafen.

Wer Freunden das schönste Stück Düsseldorfs zeigen will, kommt hierher. Das Epizentrum des Viertels ist der Carlsplatz, mit seinen etablierten Marktständen, sowie Münstermann und dem Bäcker Hinkel. Hier zeigt sich das kulinarische Savoir Vivre der Stadt. Ich mag die schachbrettartig angelegten Straßen der Carlstadt. Hier liegen wunderschön erhaltene Stadtpalais sowie alte Bürgerhäuser.

Genau die richtige Umgebung für die Galerien, das traditionelle Auktionshaus Dorotheum, die Kulturinstitute, die Museen. Drumherum tummeln sich jede Menge individuelle Geschäfte, vor allem an der Bastionstraße und der Hohe Straße. Inneneinrichter, exklusives Reisebüro, Brillenspezialist oder Schmuckdesigner — die Carlstadt ist unvergleichlich, deshalb siedeln sich auch immer mehr Top-Geschäfte wie "Apropos" und Restaurants wie das "Monkey's" an.

Ich beginne meinen Tag in der Carlstadt meist mit einem Frühstück im Café Engel, lese dort Zeitung, bevor ich ins Büro gehe. Es ist ein Genuss, dieses liebenswerte Viertel zu beobachten, diese bunte Mischung aus alt und knallmodern, aus etabliert und avantgardistisch. Und genauso bunt sind auch die Bewohner des Viertels: Abgeordnete, Unternehmer, Künstler, Werber, Galeristen, aber auch Rentner und junge Familien.

Die Carlstadt ist eben sehr lebendig und liberal - nicht etabliert und langweilig! Mit einigen Unterbrechungen im In- und Ausland lebe und arbeite ich seit 14 Jahren hier — ich bin immer wieder zurückgekommen.

(RP)
Mehr von RP ONLINE