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DFL bestätigt: Immer noch Probleme beim Videobeweis

DFL bestätigt : Immer noch Probleme beim Videobeweis

Am Freitagabend eröffnen der Hamburger SV und RB Leipzig in der Hansestadt den dritten Bundesliga-Spieltag. Der Videobeweis ist dann im Einsatz – allerdings immer noch ohne die virtuelle Abseitslinie.

Am Freitagabend eröffnen der Hamburger SV und RB Leipzig in der Hansestadt den dritten Bundesliga-Spieltag. Der Videobeweis ist dann im Einsatz — allerdings immer noch ohne die virtuelle Abseitslinie.

Ein DFL-Sprecher sagte der "Bild" zufolge: "Wir machen beim Video-Beweis weiter wie bisher." Bedeutet: Das Problem, dem Video-Schiri die sogenannte "kalibrierte" Linie im TV anzuzeigen, damit er seine Entscheidung dann dem Unparteiischen mitteilen kann, ist nicht gelöst. Bei den Abseits-Entscheidungen müssen die Referees also auf den Kollegen an der Linie vertrauen.

Nach den Pannen zum Saisonstart hatte Hellmut Krug, Projektleiter und Schiedsrichter-Manager des DFB, noch betont: Der Verzicht auf die virtuelle Abseitslinie bedeute "keine entscheidende Einschränkung, da dem Videoassistenten ausreichend Kameraperspektiven zur Auflösung entsprechender Spielsituationen zur Verfügung stehen".

Am zweiten Spieltag hatte es in Sachen Videobeweis drei Streitfälle gegeben: in Leverkusen, Augsburg und Stuttgart. Bei der Partie zwischen Bayer und der TSG Hoffenheim soll vor dem 2:2-Ausgleich der Gäste beispielsweise Benjamin Henrichs gefoult worden sein.

Rudi Völler fühlte sich um den Sieg betrogen: "Das war ein klares Foul, da sind die wohl in Köln vor dem Fernseher eingeschlafen. Dann brauchen wir keinen Videobeweis, wenn eine solche Szene nicht gesehen wird", wetterte der Sportchef von Bayer Leverkusen.

Hier geht es zur Infostrecke: Videobeweis besteht den Twitter-Test nicht

(jado)