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Norbert Röttgen will CDU-Chef werden - Presskonferenz im Liveticker

Erster Bewerber für CDU-Vorsitz : Röttgen erklärt seine Kandidatur - Merkel soll bis 2021 Kanzlerin bleiben

Mit diesem Namen hatte man nicht wirklich gerechnet. Norbert Röttgen will für den Vorsitz der CDU kandidieren. Am Dienstag erklärte er sich in der Bundespressekonferenz. Hier gibt es den Ticker zum Nachlesen.

  • Der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen will für den CDU-Vorsitz kandidieren. Am Dienstag erklärte er seine Absicht. Er sprach sich dafür aus, die Nachfolgereglung schon im Sommer zu klären. Er betonte, dass er "ja nicht beteiligt an dem Verfahren" sei, wie es die Parteispitze eingeleitet habe.
    Röttgen spielte mit seiner Kritik auf die Einzelgespräche an, die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer am Mittwoch und Donnerstag mit den Aspiranten Friedrich Merz, Jens Spahn und Armin Laschet führen will. Es gehe nun nicht darum, "dass vielleicht drei Aspiranten zufrieden sind und wir haben dann Friede, Freude, Eierkuchen".

  • 2/18/20 10:52 AM
    An dieser Stelle beenden wir den Liveblog. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
  • 2/18/20 10:51 AM
    Die Entscheidung, für den Vorsitz zu kandidieren, sei in den vergangenen Tagen gereift, sagt Röttgen. Es sei ein Prozess gewesen.
  • 2/18/20 10:46 AM
    "Was die Landtagswahl 2012 anbelangt: Es war eine Niederlage, ich habe dafür Verantwortung übernommen, aber politisch glaube ich, haben wir heute eine völlig andere Zeit." Die Wahl in NRW sei daher nicht mehr relevant.
    Für ihn persönlich sei die Niederlage und der Rücktritt 2012 aber sehr wohl relevant geblieben. "Das Erleben eines Fallens und das Wiederaufstehen und die Kraft dafür, das bleibt ein biographischer Teil von mir. Beides ist wichtig für die Übernahme großer Verantwortung."
  • 2/18/20 10:45 AM
    Angela Merkel solle auch bis Ende der Legislaturperiode Kanzlerin bleiben, sagt Röttgen. "Weil sie gewählt worden ist." Die Grundsätze in Frage zu stellen, hält er für falsch.
  • 2/18/20 10:43 AM
    Er wiederholt seine Forderung nach einem Sonderparteitag im Sommer, dann könne Ende des Jahres der Kanzlerkandidat gekürt werden.
  • 2/18/20 10:42 AM
    Jetzt wird er zu Parteivorsitz und Kanzlerschaft in einer Hand gefragt: "Wir sollten es so machen, wie wir es immer gemacht haben. Der oder die Vorsitzender sollte das Recht des ersten Zugriffs haben und dann stellen wir zusammen mit der CSU einen Kandidaten auf."
  • 2/18/20 10:40 AM
    Wie schätzt er seine Chancen auf den Parteivorsitz ein? Röttgen: "Meine Einschätzung ist, dass sich die Mitglieder der CDU an einer Frage orientieren werden: Vom wem glaube ich, dass er der best Geeignete ist." In diesen Wettbewerb wolle er sich mit seinen Fähigkeiten und seinen Schwächen begeben: "Ich setze auf diesen Wettbewerb."
  • 2/18/20 10:38 AM
    Auf die Frage, wie er sich zwischen Laschet, Merz, Merkel und Spahn positioniere, sagt Röttgen: "Davon halte ich gar nichts." Die CDU müsse endlich anfangen, über Politik zu reden und diese der heutigen Realität anpassen. Der Wettbewerb mit den anderen möglichen Kandidaten sei für ihn überhaupt nicht interessant.
  • 2/18/20 10:36 AM
    Nun spricht er wieder über die Situation in der SPD: Man könne der Partei unterstellen, sie habe die Idee mit dem Führungsteam bei den Grünen abgeschaut, so Röttgen: "Die CDU wäre schlecht beraten, wenn wir jetzt auch auf die Doppelspitze verfielen, auch wenn ich mir die Zusammenarbeit mit einigen Kolleginnen gut vorstellen könnte." Eine klare Absage also an ein Team an der Spitze. Röttgen will es alleine machen.
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