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Fridays for Future löst mit Tweet über Großeltern Empörung aus

Gruppe entschuldigt sich : Fridays for Future löst mit Tweet über Großeltern Empörung aus

Ein Tweet der Bewegung Fridays for Future über den Generationenkonflikt bei Klimafragen hat am Montag im Internet heftige Reaktionen ausgelöst. Dabei geht es um unsere Großeltern.

„Warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei“, schrieb die Fridays for Future Germany-Gruppe am Montag auf Twitter. Nach gut fünf Stunden waren rund 2500 Kommentare unter dem Beitrag - viele Nutzer zeigten sich wütend oder betroffen, manche aber auch amüsiert. Auch das Bundesumweltministerium reagierte: „#Klimaschutz geht alle an und ist eine gesellschaftliche Aufgabe über ALLE Generationen hinweg“, schrieb das Ministerium am Nachmittag auf Twitter.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Warum reden uns die Großeltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei. <a href="https://twitter.com/hashtag/weihnachtenundklimakrise?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#weihnachtenundklimakrise</a></p>&mdash; Fridays for Future Germany (@FridayForFuture) <a href="https://twitter.com/FridayForFuture/status/1209036827212025856?ref_src=twsrc%5Etfw">December 23, 2019</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
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Lockerer sah das die Initiative Grandparents for Future: „Immerhin haben die Kids auch nach diesem Klimakatastrophen-Jahr den Humor nicht verloren“, schrieb die Gruppe auf Twitter. Nichtsdestotrotz entschuldigten sich die jungen Klimaaktivisten wenig später: „Wir möchten uns aufrichtig bei allen entschuldigen, die sich durch unseren satirisch gemeinten Tweet heute Morgen verletzt gefühlt haben. Auch die tolle Unterstützung unzähliger Großeltern wollen wir nicht geringschätzen.“

(lukra/dpa)