Nach Rassismus-Tweet: Demokraten-Abgeordnete rechnen mit Donald Trump ab

Von Trump attackiert : Demokraten-Abgeordnete rechnen mit US-Präsident nach Rassismus-Tweet ab

Alexandria Ocasio-Cortez, Ilhan Omar, Rashida Tlaib und Ayanna Pressley - alle demokratische Abgeordnete in den USA - haben auf den Hass-Tweet von US-Präsident Donald Trump reagiert. Und ihm auf einer Pressekonferenz die Leviten gelesen.

Die vier von US-Präsident Donald Trump attackierten demokratischen Abgeordneten haben am Montag zum Gegenschlag ausgeholt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz warfen Alexandria Ocasio-Cortez, Ilhan Omar, Rashida Tlaib und Ayanna Pressley dem US-Präsidenten offenen Rassismus vor.

Pressley sprach von "ausländerfeindlichen und fanatischen" Äußerungen und betonte: "Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen." Sie warf Trump zudem ein "Ablenkungsmanöver" vor, um von den wahren Problemen in den USA abzulenken.

Omar sagte, Trump habe eine "eklatante rassistische Attacke" gegen die vier dunkelhäutigen Abgeordneten gefahren. "Das ist die Agenda der weißen Nationalisten."

Der US-Präsident hatte die vier demokratischen Abgeordneten, von denen drei in den USA geboren wurden, in einer Reihe von Tweets und Äußerungen vor der Presse angegriffen. Er warf ihnen vor, die USA zu "hassen", und forderte sie auf, in die Herkunftsländer ihrer Familien "zurückzugehen. "Wenn ihr hier nicht glücklich seid, könnt ihr gehen!" setzte er am Montagabend seine Attacken auf Twitter fort.

Die Äußerungen wurden von zahlreichen Demokraten, aber auch von Politikern von Trumps Republikanern verurteilt. Der Präsident will offenbar mit Blick auf die Präsidentschaftswahl 2020 seine weiße Wählerschaft mobilisieren - und einen Keil zwischen die oppositionellen Demokraten treiben. Ocasio-Cortez, Omar, Tlaib und Pressley gehören dem linken Parteiflügel an.

(mja/AFP)
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