US-Migrationspolitik: Donald Trump will Mittelamerikanern künftig kein Asyl mehr gewähren

US-Migrationspolitik : Trump will Asylschutz für Mittelamerikaner aufheben

Für die meisten Migranten aus Mittelamerika soll es ab Dienstag keinen Asylschutz mehr geben. Laut einer am Montag veröffentlichten Regel dürfen Migranten, die durch einen anderen Staat in die USA eingereist sind, kein Asyl erhalten

Wie Justizminister Bill Barr am Montag erklärte, soll die Neuregelung ab Dienstag gelten. Sie solle "Wirtschaftsmigranten abhalten, die unser Asylsystem ausnutzen wollen". Es gilt als sicher, dass die neue Regel vor Gericht angefochten wird.

Bislang gestehen die US-Gesetze jedem das Recht zu, einen Asylantrag zu stellen, der die Vereinigten Staaten erreicht hat, unabhängig davon auf welchem Wege ihm dies gelungen ist. Ausnahmen gelten für Menschen, die durch als „sicher“ eingeschätzte Staaten gekommen sind.

Die Regierung von Präsident Donald Trump argumentiert, viele der Zehntausenden Migrantenfamilien nutzten Gesetzeslücken, um in die USA zu kommen. So stellten sie in den USA nur Scheinanträge, um dann ihre Angehörigen nachzuholen.

(felt/dpa/AFP)
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