Get the f*ck out of my House: 100 Kandidaten auf 116 Quadratmetern

TV-Show "Get the F*ck out of my House": 100 Kandidaten wohnen auf 116 Quadratmetern

100 Menschen für einen Monat in einem Haus mit 116 Quadratmeter Wohnfläche - kann das gut gehen? Die TV-Show "Get the F*ck out of my House" auf ProSieben macht das zu ihrer Grundlage und belohnt mit 100.000 Euro denjenigen, der als Letzter das Haus verlässt.

Die Bewohner sind einander wildfremd und wurden von einer Castingagentur ausgesucht - nahezu alle verfügen wohl über eine ordentliche Portion an Selbstdarstellungsbedürfnis. Der jüngste Kandidat ist 19 Jahre alt und schläft unterm Tisch, der älteste ist Schweizer, feiert im Haus seinen 82. Geburtstag und muss auch auf dem Fußboden schlafen. Lediglich 16 Menschen sind über 40 Jahre alt, und die 45 Frauen und 55 Männer kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, 38 von ihnen leben in Nordrhein-Westfalen. Jeder darf nur eine Kiste mit ein paar Klamotten und Waschzeug mitbringen, Elektroartikel sind tabu.

Damit sich diese ungewöhnliche Gemeinschaft - ein Kandidat spricht gar von "Kindergarten" - nicht zusehends zerfleischt und regelmäßig etwas zu essen bekommt, wird jede Woche aus ihrer Mitte ein sogenannter "Hausboss" gewählt. Er kann unter anderem das in Spielen erzielte Haushaltsgeld einsammeln, damit Lebensmittel bestellen und über die Vorräte im Keller wachen - und natürlich bewohnt er eigene Räumlichkeiten mit sagenhaften 33 Quadratmetern. Hausboss Nr. 1 ist ein 56-jähriger Rentner aus Schleswig, und bereits seine erste Amtshandlung beweist Teamgeist.

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"Get the F*ck out of my House", ProSieben, 20.15 Uhr

(dpa)