Kölner Band: Die Höhner gehen juristisch gegen NPD vor

Kölner Band: Die Höhner gehen juristisch gegen NPD vor

Die Kölner Band Höhner will der rechtsextremen NPD verbieten, im Wahlkampf ihre Lieder zu spielen. Einem Bericht zufolge folgen sie damit Schlagersängerin Helene Fischer, die vor dem Erfurter Landgericht bereits eine Einstweilige Verfügung erwirkt habe.

Dies berichtet der "Spiegel" in seine aktuellen Ausgabe.Die NPD habe bei ihren Wahlkämpfen in Sachsen und Thüringen Musik von Helene Fischer und den Höhnern gespielt. Die Stücke, argumentieren die Höhner, hätten nicht ohne ihre Zustimmung zu Werbezwecken verwendet werden dürfen.

Der Kölner Rechtsanwalt Winfried Seibert sehe auch einen Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadenersatz.

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"Die Mitglieder der Höhner engagieren sich seit Jahrzehnten gegen Neonazis und die Diskriminierung von Minderheiten", sagte er dem Magazin. Ihr Lied "Wenn nicht jetzt, wann dann" würde von der NPD für "diametral entgegengesetzte Ziele missbraucht".

(lnw)