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Tischtennis: Xanten verabschiedet sich morgen aus der Zweiten Liga

Tischtennis : Xanten verabschiedet sich morgen aus der Zweiten Liga

Tischtennis: Für die neue Spielzeit hat bisher nur Sascha Köstner zugesagt. Zwei Zugänge sind fix.

Die nicht von Erfolg gekrönte Spielzeit in der Zweiten Bundesliga endet für die Tischtennisspieler des TuS Xanten an diesem Wochenende. Die Domstädter planen schon fleißig für die nach dem Sommer anlaufende, neu gegründete Dritte Liga. "Bei uns ist alles bereits auf die neue Saison ausgerichtet", sagte Abteilungsleiter Wilfried Quosbarth im RP-Gespräch. Dabei muss er das Team nahezu vollkommen neu gestalten.

Spitzenspieler "Jimmy" Wang legt vorerst eine Pause vom aktiven Sport ein und widmet sich mehr seinen Traineraufgaben in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Andrzej Borkowskis Wechsel zu WRW Kleve ist bereits in trockenen Tüchern (die RP berichtete exklusiv). Ismet Erkis wird vorläufig seinen Schläger aus der Hand legen. Andreas Konzer zieht es zu einem Regionalliga-Verein. Ob der Pole Milosz Przybylik dem TuS erhalten bleibt, ist noch nicht geklärt. Bisher hat Quosbarth nur die feste Zusage von Sascha Köstner bekommen. Mit zwei "blutjungen Neuverpflichtungen", deren Namen Quosbarth noch nennen wollte, ist sich der designierte Drittligist unterdessen einig. Dabei handle es sich um einen Akteur aus der niederländischen Ersten Liga und einen Regionalliga-Spieler. Somit sind bislang erst drei Teamplätze des neuen Xantener Sextetts vergeben. Das erklärte Ziel in der Dritten Liga ist der Klassenerhalt. Nur sieben Mannschaften haben bislang für diese Spielklasse gemeldet. So wird es womöglich keinen Absteiger geben.

Im letzten Zweitliga-Heimspiel wird sich das Schlusslicht garantiert nicht mit Pauken und Trompeten verabschieden. Dafür lief es für den punktlosen Tabellenletzten in den vergangenen Monaten zu bescheiden. "Wir sollten uns achtbar aus der Affäre ziehen", meinte Quosbarth vor der morgen Partie gegen den TTC Ruhrstadt Herne. Dann schlagen die Xantener ein letztes Mal in der Besetzung mit Milosz Przybylik, Andrzej Borkowski, Sascha Köstner und Andreas Konzer auf.

(sfk)