Lokalsport: SV Budberg wieder mit leeren Händen

Lokalsport: SV Budberg wieder mit leeren Händen

Frauenfußball: Der Regionalliga-Aufsteiger hielt gegen den 1. FC Köln gut mit, mussten sich am Ende aber mit 1:2 geschlagen geben. Nina Hegmann traf fünfmal für die "Zweite" des SVB, der SSV Lüttingen kommt nicht vom Fleck.

"Ich ziehe den Hut vor der Leistung meiner Mannschaft. Im Bezug auf die Motivation, Einstellung, Laufbereitschaft und spielerisches Vermögen hat jede alles abgerufen. Am Ende stehen wir jedoch wieder mit leeren Händen da", gab Trainer Rainer Vervölgyi dem fehlenden Quäntchen Glück die Schuld an der 1:2 (0:1)-Niederlage gegen den 1. FC Köln II. Das erste Mal fühlte sich die Fußballerinnen des SV Budberg dem Niveau der Regionalliga West über 90 Minuten gewachsen.

Der Aufsteiger kämpfte und erspielte sich Chancen am Fließband. Keiner der 80 Zuschauer hatte einen Zweifel, wer das bessere Team war. Belohnt haben sich die Budbergerinnen gegen den Tabellenzweiten aber nicht. Besonders ärgerlich waren beide Gegentreffer. Nach einem Pressschlag im Mittelfeld kam das Leder über die linke Außenbahn in den Strafraum, wo eine Gästespielerin zum 0:1 einschob (18.). Ein abgefälschter Sonntagsschuss aus 20 Metern führte zum 0:2. "Zwei brenzlige Situationen gab es für uns dann noch, aber damit ist die Geschichte von Köln auch schon erzählt", beurteilte Vervölgyi die Chancen der "Geißböcke". Auf Budberger Seite gingen zu viele Schüsse am Tor vorbei. In der ersten Halbzeit verpasste Chantal Schmitz' Versuch nur knapp das Aluminium. Wenige Minuten später rutschten Andrea Martini und Nadja Deyke am Ball vorbei. In Hälfte zwei wurde Nele Hartings Schuss auf der Linie geklärt (60.). Nadine Spitalar traf aus kurzer Distanz nur die Torhüterin. Martinis Treffer in der Nachspielzeit war Ergebniskosmetik. Es spielten: Fabricius; Wirtz, Gnida (30. Spitalar), vom Eyser, Martini, Deyke, Schmitz, Harting, Peetz (77. Arend), Schneider, Romahn (66. Benahmed).

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Beim SV Budberg II läuft's in der Bezirksliga wie am Schnürchen. Auch im sechsten Spiel behielt die Elf von Daniel Kühn die Oberhand. 6:0 (2:0) endete das Spiel gegen SuS Schaag. "Auch wenn's im Mittelfeld nicht das Gelbe vom Ei war, waren wir vorm Tor richtig gut", übte der Coach an seiner Mannschaft Kritik auf hohem Niveau. In überragender Form war wieder Stürmerin Nina Hegmann, die sich mehrmals alleine durchsetzte und fünf Treffer erzielte. Neben ihr traf auch Ricarda Schaaf. - Geknickt waren die Fußballerinnen des SSV Lüttingen nach der 0:3 (0:0)-Pleite in der Nachbargruppe gegen den SV Krechting. Damit verbleiben die sieglosen Fischerdörflerinnen im Tabellenkeller. "Krechting war die klar bessere Mannschaft", musste Trainer Burkhard Euwens anerkennen. In Hälfte eins hielt Torhüterin Julia Spolders stark. Nach der Pause nutzte der Aufsteiger seine Chancen aus.

(sfk)
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