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Tennis: TC Flüren sucht einen Namensgeber

Tennis : TC Flüren sucht einen Namensgeber

Die Herren 30 des TC Blau-Weiß Flüren haben vor dem letzten Heimspiel gegen den TC Ahrensburg kaum noch Chancen auf das Erreichen der Bundesliga-Endrunde. Für die neue Saison schaut man sich jetzt nach einem Hauptsponsor um.

Seit dem vergangenen Wochenende ist klar, dass die Herren 30 des TC Blau-Weiß Flüren ihr großes Ziel wohl verpassen werden. Nach der bitteren 4:5-Niederlage im Heimspiel gegen den TC Wanne-Eickel hat das Team kaum noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Endrunde der Ersten Tennis-Bundesliga berechtigen würde. Der Verein denkt aber schon voraus und plant für das nächste Jahr einen neuen Anlauf. Nach der ersten Spielzeit im Oberhaus ist man sich aber durchaus bewusst, dass man dafür wohl in Zukunft neue Quellen erschließen muss. "Wenn man im Konzert der Großen mitspielen möchte, braucht man einfach mehr Unterstützung von außen. Es ist ja kein Zufall, dass die Mannschaften mit dem größten Etat auch die Meisterschaft unter sich ausmachen werden", sagt Wolfgang Behr, Team-Betreuer der Herren 30.

Es gibt zwar noch keine konkreten Pläne, wie das Flürener Team in der kommenden Saison finanziert werden soll. In den nächsten Wochen soll aber Bewegung in die Sache kommen. "Wir suchen einen Hauptsponsor und damit verbunden auch einen Namengeber. Wir werden in den nächsten Tagen eine Gruppe aus Experten zusammenstellen, das ein Konzept erarbeiten soll. Danach wollen wir ganz gezielt auf Firmen in Wesel und in der Umgebung zugehen", sagt Behr.

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Zuvor will sich die aktuelle Mannschaft des TC Flüren im letzten Heimspiel der Saison, das heute ab 13 Uhr gegen den TC Ahrensburg auf dem Programm steht, aber noch mit einem Sieg von seinen Zuschauern verabschieden. Das Saisonfinale steigt dann eine Woche später bei der TG Westfalia Dortmund. Die bisherigen beiden Heimauftritte verpatzte der Neuling bekanntlich. "Wir hatten zwei Mal Pech mit dem Wetter und haben zwei Mal verloren. Das soll nun anders werden. Deswegen werden wir auch noch einmal mit einer starken Besetzung an den Start gehen. Es gibt ja auch noch eine minimale Chance auf Platz zwei, auch wenn ich persönlich nicht mehr daran glaube", sagt Wolfgang Behr.

Neben dem Dänen Kristian Pless, der sich bereits zum Sympathieträger in Reihen der Mannschaft entwickelt hat, werden heute auch die Flürener Eigengewächse Marvin Kalberg, Oliver Berndsen und Alexander Berndsen aufschlagen. Komplettiert wird das Aufgebot von den Niederländern Bart van Delft, Ronald Tijvelein und Nils Zijlstra. Stefano Galvani, der bei seinen bisherigen Auftritten überzeugen konnte, ist diesmal nicht dabei.

Der Italiener hat genau wie Kristian Pless, Maciej Dilaj und die holländische Fraktion bereits signalisiert, dass er auch in der kommenden Saison für den TC Flüren an den Start gehen möchte. Pless hat sogar angeboten, dem Verein bei der Auswahl und Verpflichtung von Spielern helfen zu wollen. "Wir brauchen Leute, die fit sind und die richtige Einstellung mitbringen. Das war bei Dominik Hrbaty in dieser Saison zum Beispiel nicht der Fall", sagt Wolfgang Behr über den Slowaken, der eine Enttäuschung für den TC Flüren war.

(RP)