Viersen: Einführung der alkoholfreien Zone verzögert sich

Viersen: Einführung der alkoholfreien Zone verzögert sich

Die eigentlich für 1. Januar beschlossene Einrichtung einer alkoholfreien Zone in der Viersener Innenstadt verzögert sich. Grund: Die Stadt wartet noch auf die benötigten Schilder. Das erklärte der Fachbereichsleiter Ordnung, Norbert Dahmen, gestern auf Anfrage unserer Redaktion.

Konkret sollten mit Beginn des neuen Jahres die Alkoholmitnahme und der -konsum in den Bereichen Staudengarten, Alter evangelischer Friedhof, Lyzeumsgarten sowie auf dem Parkplatz und der Brunnenanlage zwischen dem Discounter "Netto" und der Kreuzkirche verboten sein. Einzige Ausnahmen: Karneval und Stadtfeste. Die Stadt wird die entsprechenden Bereiche durch Alkoholverbotsschilder kenntlich machen. Dahmen räumte ein, dass die Stadt sich mit dem Alkoholverbot rechtlich auf "dünnes Eis" bewege, weil sie damit in die Grundrechte der Bürger eingreift. Ein höchstrichterliches Urteil zu Alkohol-Verbotszonen steht noch aus. Die Stadt hatte mit nahezu täglichen Beschwerden aus der Bevölkerung argumentiert - unter anderem wegen Beleidigung, Ruhestörung und Körperverletzung. Dahmen: "Wir rechnen täglich mit der Lieferung der benötigten Schilder."

(mrö)
Mehr von RP ONLINE