Tönisvorst: Sascha Stieger folgt auf Ulrich Loyen

Tönisvorst : Sascha Stieger folgt auf Ulrich Loyen

Die Vorster Sebastianusschützen gehen mit einem neuen Vorsitzenden ins neue Jahr. Nach 20 Jahren an der Spitze kandidierte Ulrich Loyen nicht mehr. Dafür will er Bezirksbundesmeister werden.

Einen neuen Vorsitzenden hat die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Vorst. Nach 20 Jahren an der Spitze stellte sich Ulrich Loyen jetzt nicht mehr zur Wiederwahl. Bei der Generalversammlung im Haus Vorst wählten die rund 100 Mitglieder den bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Sascha Stieger zu ihrem neuen Vertreter.

"Eine Veränderung nach 20 Jahren tut der Bruderschaft gut", ist der scheidenden Vorsitzende Ulrich Loyen überzeugt, der im Februar für das Amt des Bezirksbundesmeisters kandidieren möchte. "Den Vorster Schützen bleibe ich aber auf jeden Fall treu und stehe dem Vorstand auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite", versicherte der 51-Jährige.

Nicht nur das Amt des Vorsitzenden hat einen neuen Inhaber. Mit Alexander Schmanke, der bisher als zweiter Schriftführer im Vorstand tätig war, ist auch das Amt des zweiten Vorsitzenden neu besetzt. Die neuen Schriftführer sind Alex Hüls, der den bisherigen ersten Schriftführer Eckhard Soyk nach 23 Jahren ablöst, und Michael Wrona. Außerdem neu im Vorstand: Daniel Thommessen als erster Beisitzer. Kassierer August Recken und der erste Schießwart Ralf Lengling hingegen wurden im Amt bestätigt.

Neben den Neuwahlen standen auch Ehrungen auf der Tagesordnung. So wurden Reinhold Krall und Eckhard Soyk für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Hans-Josef Enger und Manfred Luck sind sogar schon seit 50 Jahren in der Vorster Bruderschaft. Außerdem gab es eine Auszeichnung für die Vereinsmeister 2014 im Schießen: Alexander Schmanke (goldene Schießschnur) und Josef Packbier (silbernen Schießschnur).

Bei seiner Rede appellierte der scheidende Vorsitzende an die 180 Mitglieder der Bruderschaft: "Der Verein sind wir alle." Es könne nicht sein, dass es immer wieder die gleichen Mitglieder seien, die sich engagieren und aktiv einbringen. "Jedes Mitglied solle ein- bis zweimal im Jahr etwas für die Schützenbruderschaft tun", sagte Loyen, das würde die Motivation des Vorstands, des Königshauses und der Fahnenträger fördern und die Gemeinschaft stärken. "Ihr müsst Euch mehr Zeit nehmen für die Bruderschaft", forderte der Vorster.

Gleichzeitig bedankte sich Ulrich Loyen für die jahrelange gute Zusammenarbeit bei den Vorstandsmitgliedern und den engagierten Schützen, die ihren langjährigen Vorsitzenden mit viel Beifall verabschiedeten.

(WS03)