Bürgerinitiative kämpft für schnelleres Internet

Bürgerinitiative weist auf Stichtag 30. Juni hin : 30 Prozent für Glasfaser in Vorst

Es fehlen noch zehn Prozent der Vorster Innenstadthaushalte, dann bekommt der Ortskern ein Glasfasernetz. Die Außenbezirke sollen folgen. Am Samstag endet die Frist.

Viel hat sie geschafft, die Bürgerinitiative Glasfaser für Vorst: 30 Prozent der Haushalte im Ortskern haben sich mittlerweile für die moderne Technik ausgesprochen, aber es fehlen noch zehn Prozent, damit die Firma Deutsche Glasfaser die alten Kupferleitungen gegen ein schnelles und belastbares Netz austauscht. Die Zeit läuft. Am Samstag endet die Frist der Nachfragebündelung.

Die Bürgerinitiative lädt deshalb für Donnerstag, 28. Juni, ab 18.30 Uhr ein letztes Mal zum Glasfaserstammtisch ins Haus Vorst ein. Der Shop der Deutschen Glasfaser an der Clevenstraße öffnet am Freitag von 14 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr voraussichtlich ebenfalls ein letztes Mal. „Wer einen Vertrag abschließen möchte, kann das dort unkompliziert vor Ort erledigen“, sagt der Sprecher der Initiative Wolfgang Rommel Die Bürgerinitiative selbst wird mit einem Infostand am Samstag beim Jugendturnier des SV Vorst vertreten sein. Dort haben die Vorster noch einmal die Gelegenheit, sich zu informieren.

„Wir hoffen auf die Solidarität der Vorster, denn diese einmalige Chance sollten wir nicht ungenutzt verstreichen lassen“, betont Rommel. Zumal die Außenbezirke vom Votum im Ortskern abhängig sind, denn nur wenn die 40-Prozent-Hürde in Vorst übersprungen wird, haben auch Randbezirke wie Hüserheide, Unterschelthof, Hahnenweide oder Kehn eine Chance, an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen zu werden. Auch Thomas Goßen appelliert an die Bevölkerung, das für die Gemeinde wichtige Projekt zu unterstützen. „Ein Glasfaserausbau würde maßgeblich zur Attraktivität von Vorst für junge Menschen, Familien und innovative Unternehmen beitragen“, sagt Goßen. Tischlermeister Gregor Heidenfels und Steuerberaterin Marina Pandur-Heinecke unterstützen ebenfalls den Ausbau. Beide sind der Meinung, dass die Vorster mit ihrer Entscheidung für den Glasfaserausbau ein klares Signal für ihre Gemeinde setzen sollten.

Interessierte können sich jederzeit bei der Bürgerinitiative unter der Telefonnummer 02151 7833616 melden oder eine E-Mail an info@glasfaser-vorst.de schicken.

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