Tönisvorst: Thomas Goßen unterstützt Vorster Bürgerinitiative

Tönisvorst: Thomas Goßen unterstützt Vorster Bürgerinitiative

Umsetzung klappt erst, wenn 40 Prozent der Vorster Haushalte sich für den Glasfaser-Ausbau aussprechen.

"Von Bürgern für Bürger" ist das Motto der Initiative, die sich für den Glasfaserausbau in Vorst und seinen Außenbezirken einsetzt. Unterstützung bekommen die engagierten Bürger auch von Bürgermeister Thomas Goßen. Der Chef der Tönisvorster Stadtverwaltung betont nach einem Gespräch mit Mitgliedern der Initiative die Bedeutung der Glasfaserinfrastruktur für die Stadt. "Wir unterstützen die Glasfasertechnologie. Sie ist die Zukunft. Sie ist im Ergebnis die einzige Technik am Markt, die Wachstum ermöglicht", sagt Goßen.

"Der Bürgermeister weiß, dass der Breitbandausbau ein wichtiger Standortfaktor für seine Stadt ist, wenn Tönisvorst für Privatpersonen und Gewerbetreibende ein attraktiver Wohn- und Gewerbestandort bleiben soll", ist Wolfgang Rommel von der Bürgerinitiative überzeugt. Aber: Es sei eine große Herausforderung möglichst viele Vorster von der Bedeutung dieser Chance für den Ort zu überzeugen, sagt Björn Romanski von der Initiative.

Noch bis zum 30. Juni haben die Vorster Zeit, sich für die Glasfeser zu entscheiden, dann läuft die Frist der Deutschen Glasfaser für die Nachfragebündelung ab. Gute sechs Wochen bleiben der Bürgerinitiative also noch, um die Vorster von dem Projekt zu überzeugen. "Wir sollten alle in die digitale Zukunft schauen", sagt Romanski, "der Bedarf an einer schnelleren Internetverbindung wird steigen. Diesem Bedarf können die alten Kupferleitungen auf Dauer nicht gerecht werden." Glasfaser sei auf lange Sicht alternativlos.

Wer unsicher sei und Fragen habe, könne sich gerne an die Initiative wenden, sagt Gründungsmitglied Jonas Montag aus Unterschelthof. Die Mitglieder treffen sich jeden Donnerstag um 18.30 Uhr im Haus Vorst. Eine Kontaktaufnahme ist auch übers Telefon (02151-783 36 16) oder per E-Mail an info@glasfaser-vorst.de möglich.

(WS03)